Mumbai startet Anti-Drogen-Kampagne nach tödlichem Konzert-Drama
Mumbai startet einjährige Anti-Drogen-Kampagne nach Todesfällen bei Konzert
Nach dem Drogentod zweier Studenten bei einem Konzert im Stadtteil Goregaon startet Mumbai eine einjährige Anti-Drogen-Offensive. Der zuständige Guardian Minister Mangal Prabhat Lodha kündigte die Initiative unter dem Namen "Mumbai gegen Drogen" an, um der zunehmenden Verbreitung von Rauschmitteln unter Jugendlichen entgegenzuwirken. Die Kampagne beginnt am 1. Mai 2026, pünktlich zum Maharashtra-Tag.
Den Anstoß für die Maßnahmen gab ein tragischer Vorfall bei einer Musikveranstaltung in Goregaon, bei dem zwei Studenten nach dem Konsum von Drogen starben. Mittlerweile überwacht Ministerpräsident Devendra Fadnavis persönlich die Ermittlungen zu dem Fall.
Unter Lodhas Führung fand ein hochrangiges Treffen statt, an dem unter anderem der Mumbai-Präsident der Bharatiya Janata Party (BJP), Amit Satam, sowie leitende Vertreter der Anti-Narkotika-Zelle teilnahmen. Zunächst wird sich die Kampagne auf die Vororte Mumbais konzentrieren, bevor sie auf die gesamte Stadt ausgeweitet wird. Das Ziel: Bis Mai 2027 soll der Drogenmissbrauch in der Metropole vollständig bekämpft sein.
Geleitet wird die Initiative von einem zwölfköpfigen Gremium, dem Psychiatrer, Bildungsbeauftragte und hochrangige Polizeivertreter angehören. Den Vorsitz übernehmen Entzugshilfe-Organisationen, während auf Bezirksebene kommunale Vertreter als stellvertretende Vorsitzende fungieren. Studierendenverbände und soziale Gruppen unterstützen die Umsetzung lokaler Programme.
Allein in den vergangenen sixteen Monaten hat die Polizei Mumbais zahlreiche Veranstalter und Dealer festgenommen und Drogen im Wert von mehreren Crores Rupien beschlagnahmt. Die neue Kampagne soll diese repressiven Maßnahmen durch präventive Strategien ergänzen.
"Mumbai gegen Drogen" kombiniert polizeiliche Kontrollen, medizinische Hilfsangebote und Gemeinschaftsarbeit. Startpunkt sind die Vororte, bis 2027 soll die gesamte Stadt abgedeckt sein. Die Behörden hoffen, so drogenbedingte Schäden zu verringern und weitere Tragödien wie den Vorfall in Goregaon zu verhindern.






