Mutter in Russland bleibt bis 2026 in Haft – Vorwurf: Psychische Misshandlung bis zum Suizid des Sohnes
Mila VoigtMutter in Russland bleibt bis 2026 in Haft – Vorwurf: Psychische Misshandlung bis zum Suizid des Sohnes
Eine 46-jährige Frau aus Ukhta in der russischen Teilrepublik Komi muss bis Mai 2026 in Untersuchungshaft bleiben. Ihr wird vorgeworfen, ihren minderjährigen Sohn durch jahrelange psychische Misshandlung in den Suizid getrieben zu haben. Ein örtliches Gericht bestätigte den Haftbefehl, nachdem ihre Verteidigung mit einem Rechtsmittel gescheitert war.
Im Mittelpunkt des Falls stehen Vorwürfe, die Mutter habe ihren Sohn über einen längeren Zeitraum schwerer seelischer Qual ausgesetzt, was schließlich zu seinem Tod führte. Die Staatsanwaltschaft hatte auf Untersuchungshaft bestanden und argumentiert, die Frau könnte fliehen oder die Ermittlungen behindern, falls sie auf freien Fuß gesetzt würde.
Das Gericht folgte den Bedenken der Anklage und wies den Einspruch der Verteidigerin zurück. Ein erster Antrag auf Aufhebung des Haftbefehls war bereits abgelehnt worden, sodass die ursprüngliche Entscheidung Bestand hat.
Die Beschuldigte bleibt damit bis zum Abschluss der Ermittlungen in Haft. Das Verfahren unterliegt weiterhin der Zuständigkeit der Justizbehörden der Republik Komi. Die Untersuchungshaft wurde mindestens bis zum 10. Mai 2026 verlängert. Mit dem aktuellen Beschluss bleibt die Frau vorerst in Gewahrsam, während das gerichtliche Verfahren weiterläuft. Weitere Verhandlungen werden zeigen, ob es zu einer Anklageerhebung und einem Prozess kommt.






