19 April 2026, 10:33

Naseem Shah drohen Konsequenzen nach politischer Twitter-Kritik an der PSL-Eröffnung

Eine handgezeichnete Skizze auf Papier, die zwei Menschen beim Cricketspielen zeigt, wobei einer einen Schläger und der andere einen Ball hält, vor ihm Wickets und im Hintergrund Menschen, ein Zelt und eine Flagge, mit der Beschriftung "O'Connell Stumped Out" darunter.

Naseem Shah drohen Konsequenzen nach politischer Twitter-Kritik an der PSL-Eröffnung

Der pakistanische Cricket-Verband (PCB) hat dem Fast-Bowler Naseem Shah eine offizielle Begründungspflicht-Aufforderung zugestellt. Der Schritt folgt auf seine öffentliche Kritik an der Anwesenheit einer Politikerin bei der Eröffnungsfeier der Pakistan Super League (PSL). Shah, ein Schlüsselspieler der Nationalmannschaft, muss nun mit möglichen disziplinarischen Maßnahmen rechnen, da er gegen die Bestimmungen seines Zentralvertrags und die Medienrichtlinien verstoßen haben soll.

Der Streit begann, als Shah auf Twitter einen Beitrag veröffentlichte, in dem er die Behandlung der Ministerpräsidentin des Punjab, Maryam Nawaz, im Gaddafi-Stadion mit der einer Königin in Lord's verglich. Der Kommentar, der während des Eröffnungsspiels der PSL gepostet wurde, sorgte schnell für Aufsehen, bevor Shah ihn wieder löschte. Später behauptete er, sein Twitter-Account sei gehackt worden.

Der PCB warf dem 21-Jährigen daraufhin vor, gegen seinen Vertrag und die Medienvorschriften verstoßen zu haben. Shah wurde eine Frist gesetzt, um eine offizielle Stellungnahme abzugeben. Nach Erhalt wird der Verband über weitere Schritte auf Grundlage seiner internen Richtlinien entscheiden.

Trotz des laufenden Verfahrens bleibt Shah weiterhin im Turnier aktiv. Am kommenden Samstag wird er für die Rawalpindi Pindiz gegen die Peshawar Zalmi in einem PSL-Spiel auflaufen. Seine Cricket-Bilanz umfasst 152 Wickets in 20 Test Matches, 34 One-Day Internationals (ODIs) und 37 Twenty20-Internationals (T20Is) für Pakistan.

Die Entscheidung des PCB hängt von Shahs Erklärung und der Einhaltung seiner vertraglichen Verpflichtungen ab. Seine Teilnahme an der PSL läuft vorerst weiter, doch das Ergebnis des Disziplinarverfahrens bleibt ungewiss. Der Vorfall unterstreicht die harte Haltung des Verbands in Sachen Spielerverhalten, insbesondere bei öffentlichen Äußerungen.

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