23 March 2026, 19:11

NATO testet Minenabwehr in der Ostsee mit Schweden und Finnland als neue Partner

Gruppe von Schiffen auf dem Wasser mit bewölktem Himmel, mit Text und Logo über NATO-Marineoperationen in der Ostsee.

NATO testet Minenabwehr in der Ostsee mit Schweden und Finnland als neue Partner

NATO beendet großangelegte Minenabwehübung in der Ostsee

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Die NATO hat eine umfangreiche Übung zur Minenabwehr in der Ostsee abgeschlossen. An den Manövern beteiligten sich Kriegsschiffe aus neun Nationen, die sich auf die Ortung und Neutralisierung von Seeminen in umkämpften Gewässern konzentrierten. Die Operation markierte zudem die erste größere Teilnahme Schwedens und Finnlands seit ihrem Beitritt zum Bündnis.

Die unter dem Namen MCM Baltic durchgeführte Übung vereinte Einheiten der Ständigen NATO-Minabwehrgruppe 1 (SNMCMG1). Unter der Führung des polnischen Flaggschiffs ORP Kontradmiral Xawery Czernicki nahmen auch die deutsche FGS Fulda und das niederländische Schiff HNLMS Schiedam teil. Die Besatzungen trainierten Navigation, Kommunikation und die Koordination über unterschiedliche nationale Verfahren hinweg.

Für die Minensuche kamen Unterwasserfahrzeuge und spezialisierte Kampftaucher zum Einsatz. Ihre Aufgaben umfassten die Identifizierung und sichere Beseitigung simulierter Bedrohungen. Ziel der Übung war es, die Lagewahrnehmung zu schärfen und sichere maritime Operationen in Hochrisikogebieten zu gewährleisten.

Korvettenkapitän Kacper Sterne von der polnischen Marine, der die SNMCMG1 leitete, betonte den Erfolg des Manövers. Er hob die starke Einsatzbereitschaft und Geschlossenheit der Alliierten während der gesamten Operation hervor. Die Teilnahme Schwedens und Finnlands stärkte zudem die regionale Zusammenarbeit innerhalb der NATO.

Die Übung festigte die Fähigkeiten der verbündeten Marinen im Bereich der Minenabwehr. Gleichzeitig wurde die Integration zwischen neuen und langjährigen NATO-Mitgliedern auf die Probe gestellt. Die Manöver bestätigten, dass die Gruppe effektiv auf Unterwasserbedrohungen in der Ostsee reagieren kann.

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