23 March 2026, 12:01

Neubau in Berlin-Mitte verbindet DDR-Erbe mit modernem Wohnen und Arbeiten

Altes Buch mit einem detaillierten architektonischen Plan und dem Titel "Königliche Hermwerk Berlin-Baklberg" auf dem Cover.

Neubau in Berlin-Mitte verbindet DDR-Erbe mit modernem Wohnen und Arbeiten

Neubau mit fünf Stockwerken entsteht an der Holzmarktstraße 66 in Berlin-Mitte

An der Holzmarktstraße 66 in Berlin-Mitte soll ein neues fünfstöckiges Gebäude entstehen. Das Projekt umfasst 50 Mietwohnungen, Büros und Gewerbeflächen und ersetzt ein ehemaliges Kaufhaus aus DDR-Zeiten. Die Bauarbeiten haben bereits begonnen; die Fertigstellung ist für Anfang 2025 geplant.

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Das Grundstück an der Holzmarktstraße 66 beherbergte einst ein DDR-Kaufhaus. Nach dem Abriss machte der Weg frei für das moderne Vorhaben, das sich architektonisch an den Stilen der 1960er- und 1970er-Jahre orientiert – eine Prägung, die auch im umliegenden Rudolfkiez noch sichtbar ist. In der Nachbarschaft stehen weiterhin Gebäude wie die ehemaligen VEB-Kombinat-Narva-Werke, Verkehrsbetriebe und Industrieanlagen aus den 1970ern, die dem Viertel bis heute seinen industriellen Charakter verleihen.

Das neue Gebäude wird im Erdgeschoss Einzelhandels- und Gastronomieflächen bieten, während die oberen Etagen Büros und Wohnungen beherbergen. Die Wohnungen gruppieren sich um ein zentrales Atrium mit gemeinschaftlich nutzbaren Grünflächen. Eine Tiefgarage steht zudem Anwohnern und Besuchern zur Verfügung.

Das Design verbindet historische Einflüsse mit zeitgemäßen Anforderungen. Durch die Integration von Elementen der Vergangenheit soll das Projekt Alt und Neu verbinden und eine Mischung aus Wohnen, Arbeiten und sozialem Austausch fördern.

Mit der Fertigstellung Anfang 2025 bereichert das Gebäude Berlin-Mitte um Wohnraum, Arbeitsplätze und Infrastruktur. Der architektonische Verweis auf die 1960er- und 1970er-Jahre würdigt die industriellen Wurzeln des Viertels und trifft zugleich den Nerv moderner Stadtentwicklung. Das Projekt setzt damit die Tendenz fort, DDR-altlasten für das heutige urbanen Leben neu zu nutzen.

Quelle