Neue britische Banknoten zeigen heimische Tiere statt historischer Persönlichkeiten
Emil LangeNeue britische Banknoten zeigen heimische Tiere statt historischer Persönlichkeiten
Die Bank von England bereitet die Einführung neuer Banknoten mit Motiven aus der Natur und heimischen Tieren vor. Eine öffentliche Umfrage im vergangenen Jahr zeigte eine deutliche Zustimmung für Abbildungen von Tieren und Pflanzen auf den Entwürfen. Die überarbeiteten Scheine werden zudem verbesserte Sicherheitsmerkmale enthalten, um Fälschungen zu erschweren.
2023 hatte die Bank von England die Bevölkerung um Feedback zu künftigen Banknotendesigns gebeten. Fast 60 Prozent der Teilnehmer sprachen sich für naturbezogene Darstellungen statt historischer Persönlichkeiten aus. Die aktuellen 10-, 20- und 50-Pfund-Noten mit Porträts von Winston Churchill, Jane Austen, J.M.W. Turner und Alan Turing sollen durch die neuen Motive ersetzt werden.
Eine zweite Befragungsrunde ist für diesen Sommer geplant, um die natürlichen Elemente endgültig festzulegen. Zur Auswahl stehen unter anderem Füchse, Dachse, Biber, Eichhörnchen, Otter, Hirsche und Robben. Die Designs werden auf der Rückseite der Scheine zu sehen sein, während das Porträt von König Charles III. auf der Vorderseite bleibt.
Die neuen Banknoten sollen in einigen Jahren in Umlauf gebracht werden. Die Sicherheitsverbesserungen sind Teil des Redesigns, um Fälschungen weiter zu erschweren.
Die aktualisierten Scheine werden die bisherigen historischen Persönlichkeiten durch Tier- und Naturmotive ersetzen. Welche Tiere und Pflanzen auf den einzelnen Stufen abgebildet werden, steht nach der Sommerbefragung fest. Über das Design der 5-Pfund-Note gibt es bisher noch keine Details.