Neuer Gesetzentwurf verdoppelt Unterstützung für Familien gefallener US-Soldaten
Emil LangeNeuer Gesetzentwurf verdoppelt Unterstützung für Familien gefallener US-Soldaten
Ein neuer überparteilicher Gesetzentwurf zielt darauf ab, die finanzielle Unterstützung für die Familien gefallener US-Soldatinnen und -Soldaten zu verdoppeln. Das geplante Gesetz würde die einmalige Sterbebeihilfe von 100.000 auf 200.000 US-Dollar erhöhen. Abgeordnete beider Parteien unterstützen die Initiative bereits nachdrücklich.
Der HONOR Gold Star Families Act, eingereicht vom Abgeordneten Matt Van Epps, sieht vor, die Einmalzahlung für Hinterbliebene anzuheben. Diese Anpassung soll die Inflation ausgleichen und rückwirkend ab 2026 gelten. Auch Familien von Soldatinnen und Soldaten, die bei früheren Einsätzen wie Epic Fury ihr Leben verloren, hätten Anspruch auf den höheren Betrag.
Der Gesetzentwurf stößt auf breite Zustimmung. Die National Guard Association of the United States (NGAUS) hat sich öffentlich für die Maßnahme ausgesprochen. Abgeordnete aus dem gesamten politischen Spektrum haben sich als Mitinitiatoren beteiligt – ein Zeichen für den Konsens über die Notwendigkeit einer stärkeren finanziellen Absicherung.
Bei Verabschiedung würde das Gesetz die erste größere Reform der Sterbebeihilfe seit 2006 darstellen. Die Änderung würde Gold-Star-Familien künftig mehr finanzielle Sicherheit bieten. Rückwirkende Zahlungen stellen sicher, dass auch diejenigen, die in früheren Jahren Angehörige verloren haben, die erhöhte Unterstützung erhalten.






