29 March 2026, 10:02

Neuköllns neues Tea- und Wärmezentrum Plus verbindet Nothilfe mit Wohnperspektiven

Eine Person ohne Obdach, die nachts auf einem Bürgersteig schläft, mit einer Decke bedeckt, mit einer Bank in der Nähe, umgeben von Menschen, Fahrzeugen, Bäumen, einem Laternenmast, einem Schild, Gebäuden und einem bewölkten Himmel.

Neuköllns neues Tea- und Wärmezentrum Plus verbindet Nothilfe mit Wohnperspektiven

Neukölln erweitert sein langjähriges Hilfsangebot für Menschen in Krisensituationen mit dem neuen Projekt Tea- und Wärmezentrum Plus. Die Initiative ergänzt die bestehenden Unterstützungsleistungen um 16 vorübergehende Einraumwohnungen, die sowohl Notunterkünfte als auch Perspektiven für ein eigenständiges Leben bieten. Mit dem offiziellen Spatenstich letzer Woche begann der Bau auf einem kircheneigenen Grundstück in der Nähe des ursprünglichen Zentrums.

Das ursprüngliche Tea- und Wärmezentrum versorgt seit über 40 Jahren Bedürftige in Neukölln mit lebenswichtiger Hilfe. Nun wird das neue Tea- und Wärmezentrum Plus dieses Erbe fortsetzen, indem es akute Nothilfe mit strukturierter Begleitung für langfristige Stabilität verbindet. Hauptförderer des Projekts ist der Evangelische Kirchenkreis Neukölln, unterstützt durch zusätzliche Mittel der Berliner Lotto-Stiftung.

An der Grundsteinlegung nahmen prominente Gäste teil, darunter der regierende Bürgermeister Kai Wegner, Elke Büdenbender sowie Senatorin Franziska Giffey. Ihre Anwesenheit unterstrich die Bedeutung des Vorhabens, das als mögliches Vorbild für ähnliche Initiativen in ganz Berlin dienen könnte. Zwar gibt es keine genauen Zahlen zu vergleichbaren Projekten in anderen Bezirken, doch aktuelle Pläne in Treptow-Köpenick, Marzahn-Hellersdorf, Spandau und Lichtenberg deuten auf einen wachsenden Trend hin, soziale Wohnlösungen integrativ zu gestalten.

Die Fertigstellung des Baus ist für Ende 2027 vorgesehen. Die neuen Wohnungen richten sich an Menschen in akuten Notlagen und setzen auf Beratung und Begleitung, um den Übergang aus der Krise in ein stabiles Wohnumfeld zu ermöglichen. Bewerbungen für ähnliche Sozialwohnprojekte in anderen Bezirken sind noch bis zum 4. September 2026 möglich.

Mit der Eröffnung 2027 wird das Tea- und Wärmezentrum Plus 16 vorübergehende Wohnungen neben den bestehenden Angeboten bereitstellen. Die Kombination aus Soforthilfe und langfristiger Unterstützung gilt bereits als mögliches Modell für andere Berliner Stadtteile. Mit gesicherter Finanzierung und laufenden Bauarbeiten rückt das Projekt seiner Zielsetzung näher, Wohnungsnot im Bezirk entgegenzuwirken.

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