06 May 2026, 06:52

New Yorker Demokraten fordern Neuaufteilung der Kongresswahlkreise bis 2024

Altes Buch mit einer Karte der Vereinigten Staaten, die in Abschnitte unterteilt ist, die verschiedene politische Parteien repräsentieren, begleitet von erklärendem Text.

New Yorker Demokraten fordern Neuaufteilung der Kongresswahlkreise bis 2024

Demokraten aus New York drängen auf eine Aktualisierung der Kongresswahlkreise des Bundesstaats zur Mitte des Jahrzehnts. Der Vorstoß folgt einem Urteil des US-Supreme Courts zur Neuverteilung der Wahlbezirke in Louisiana, das die politische Landschaft verändert hat. Abgeordnete argumentieren, dass die Änderung das Machtgleichgewicht im Repräsentantenhaus verschieben könnte.

Die Initiative nahm Fahrt auf, nachdem der US-Abgeordnete Joe Morelle mit Gouverneurin Kathy Hochul und führenden Demokraten in der Staatslegislative zusammengetroffen war. Morelle setzt sich dafür ein, dass New York seine Wahlkreise für das Repräsentantenhaus neu zieht – was potenziell drei zusätzliche Sitze für die Demokraten bringen könnte. Er bezeichnete das Gerrymandering – die gezielte Manipulation von Wahlkreisgrenzen – als „existenzielle Bedrohung“ für die Demokratie.

Bundesstaaten aktualisieren ihre Kongresswahlkreise in der Regel nur einmal pro Jahrzehnt. Doch 2023 ziehen einige – darunter New York – eine Anpassung zur Jahrzehntmitte in Betracht. Michael Gianaris, stellvertretender Mehrheitsführer im Staatssenat, unterstützt einen Verfassungszusatz, der solche Änderungen ermöglichen soll, ohne den bestehenden Prozess zu verändern.

Auch Gouverneurin Hochul fordert, die Anti-Gerrymandering-Regeln des Staates aus der Verfassung zu streichen. Der Vorstoß reiht sich in einen größeren Trend ein, der im vergangenen Jahr durch den damaligen Präsidenten Donald Trump ausgelöst wurde, als dieser Republikaner in Texas aufforderte, ihre Wahlkreise neu zu ziehen. Aktuell besteht die Delegation New Yorks im Repräsentantenhaus aus 7 Republikanern und 19 Demokraten.

Gruppen, die sich für gute Regierungsführung einsetzen, zeigen sich besorgt. Sie warnen, dass häufige Neuverteilungen die Wettbewerbsfähigkeit von Wahlen verringern und die Repräsentation der Wähler schwächen könnten.

Werden die Pläne umgesetzt, könnte New York seine Wahlkarte für das Repräsentantenhaus noch vor den Wahlen 2024 neu zeichnen. Die Demokraten hoffen auf zusätzliche Sitze, während Kritiker befürchten, dass der Schritt die politische Polarisierung im Staat weiter verschärfen könnte. Der Ausgang hängt von legislativen Beschlüssen und möglichen juristischen Herausforderungen ab.

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