21 April 2026, 04:42

New Yorks Bürgermeister reagiert auf Polizeigewalt und tödliche Schießerei mit Jugendlichem

Ein Plakat, das eine gewaltsame Konfrontation zwischen Aufständischen und Miliz in New York City zeigt, mit Menschen, die Waffen halten, im Hintergrund Gebäude und aufsteigenden Rauch.

New Yorks Bürgermeister reagiert auf Polizeigewalt und tödliche Schießerei mit Jugendlichem

New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani hat sich zu zwei jüngsten Gewaltvorfällen geäußert – einem mit Polizeibeteiligung und einem tödlichen Schusswechsel mit einem Jugendlichen. Seine Stellungnahme erfolgte, während die New Yorker Polizei (NYPD) einen Rückgang der Mord- und Schusswaffenfälle im ersten Quartal des Jahres meldete. Dennoch betonte der Bürgermeister, dass mehr getan werden müsse, um solche Tragödien zu verhindern.

Auf einer Pressekonferenz ging Mamdani sowohl auf den Tod eines 15-Jährigen in Queens als auch auf eine umstrittene Festnahme in Brooklyn ein. Gleichzeitig kündigte er neue Maßnahmen an, um die öffentliche Sicherheit und die Rechenschaftspflicht der Polizei zu verbessern.

Der Bürgermeister begann mit der Verurteilung der gewaltsamen Festnahme eines Mannes in Brooklyn durch die NYPD, der von den Beamten fälschlicherweise für einen Drogenhändler gehalten worden war. Ein weit verbreitetes Video zeigt, wie die Polizisten den Mann fast zwei Minuten lang schlagen. Die beiden beteiligten Beamten wurden inzwischen ihre Dienstwaffen entzogen und vorläufig von Streifendienst suspendiert, während die internen Ermittlungen andauern.

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Anwohner der Gegend äußerten Besorgnis über das aggressive Vorgehen der Polizei, insbesondere angesichts der fortschreitenden Gentrifizierung des Viertels. Mamdani erkannte diese Sorgen an und versprach, Schritte zu skizzieren, die seine Verwaltung unternehmen werde, um ähnliche Vorfälle zu verhindern.

Er thematisierte zudem die tödliche Schießerei auf einen 15-Jährigen in Queens – das siebte jugendliche Opfer durch Schusswaffengewalt in der Stadt in diesem Jahr. Während er der Familie des Opfers sein Beileid aussprach, bekräftigte der Bürgermeister sein Engagement, die Schusswaffenkriminalität zu beenden.

Trotz der von der NYPD gemeldeten historisch niedrigen Zahlen bei Morden und Schießereien im ersten Quartal bestand Mamdani darauf, dass bereits ein einziger Gewaltakt zu viel sei. Um das Problem anzugehen, kündigte er die Einrichtung eines neuen Büros für Gemeinschaftssicherheit im Rathaus an. Unter der Leitung der stellvertretenden Bürgermeisterin Renita Francois wird die Behörde einen stadtweiten Ansatz für die öffentliche Sicherheit koordinieren und dabei mehrere Institutionen einbinden.

Die Ankündigung des Bürgermeisters folgt auf wachsende öffentliche Besorgnis über Polizeimethoden und Jugendgewalt. Das neue Büro für Gemeinschaftssicherheit soll solche Vorfälle durch eine engere Zusammenarbeit reduzieren. Unterdessen laufen die Ermittlungen gegen die beiden an der Festnahme in Brooklyn beteiligten Beamten weiter.

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