New Yorks neues Büro für Gemeinschaftssicherheit startet mit großen Plänen und wenig Personal
Lina SeidelNew Yorks neues Büro für Gemeinschaftssicherheit startet mit großen Plänen und wenig Personal
Bürgermeister Zohran Mamdani hat das Büro für Gemeinschaftssicherheit ins Leben gerufen und damit ein zentrales Wahlkampfversprechen umgesetzt. Die neue Behörde wird ein Budget von 260 Millionen Dollar verwalten und prüfen, wie Notrufe im Bereich psychische Gesundheit schrittweise von der New Yorker Polizei (NYPD) an Sozialarbeiter übergeben werden können. Doch es gibt Fragen zur Struktur und personellen Ausstattung der Einrichtung.
Das Büro für Gemeinschaftssicherheit bündelt mehrere bestehende Abteilungen, darunter das Büro zur Verhinderung von Hassverbrechen und die Abteilung für gemeindepsychiatrische Gesundheit. Da es sich nicht um eine komplett neue Behörde handelt, bedarf es keiner Zustimmung des Stadtrats.
Renita Francois, die zuvor eine unter dem früheren Bürgermeister Bill de Blasio ins Leben gerufene "Initiative für Nachbarschaftssicherheit" leitete, wurde zur ersten Stellvertretenden Bürgermeisterin für Gemeinschaftssicherheit ernannt. Trotz des weitreichenden Auftrags verfügt das Büro derzeit jedoch nur über zwei Führungskräfte und kein zusätzliches Personal.
Ursprünglich war geplant, 250 Mitarbeiter zu verlegen, um Aufgaben im Umfang von 1,1 Milliarden Dollar bei der Notfallversorgung psychischer Krisen von der NYPD auf das Gesundheits- und Psychohygiene-Department der Stadt New York (DOHMH) und das Department für Soziale Dienste (DSS) zu übertragen. Das neue Büro wird nun die Umsetzung dieser Umverteilung überwachen.
Schwerpunkt der Arbeit wird die Neuorganisation der Notfalldienste sowie die Verwaltung des hohen Budgets sein. Mit nur zwei Verantwortlichen bleibt jedoch unklar, ob die Behörde diese Aufgaben bewältigen kann. Bisher hat das Team des Bürgermeisters noch nicht dargelegt, wie der weitere Personalbedarf gedeckt werden soll.






