25 March 2026, 02:31

New Yorks Schulen kämpfen mit Milliardenlücken und schrumpfenden Schülerzahlen

Eine Schule mit einem Schild, auf dem "Steuern bauen Schulgebäude" steht, umgeben von einem Zaun, Bäumen, Pflanzen, Gras, Steinen und einer Wand.

New Yorks Schulen kämpfen mit Milliardenlücken und schrumpfenden Schülerzahlen

New Yorks Schulsystem steht vor schweren finanziellen und betrieblichen Herausforderungen. Angesichts einer drohenden Haushaltskrise muss Bürgermeister Zohran Mamdani milliardenschwere Defizite bewältigen – und das bei einer ständig schrumpfenden Schülerzahl. Bildungsminister Kamar Samuels warnte, dass die Einhaltung der vom Bundesstaat vorgegebenen Klassengrößen bis 2027 ohne tiefgreifende Änderungen kaum zu schaffen sei.

Aktuell betreut das New Yorker Bildungsdepartment 844.400 Schüler, ein Rückgang gegenüber 1,1 Millionen im Jahr 2012. Trotz dieses Schwunds gelten weiterhin Finanzregelungen wie die "Hold-Harmless"-Klausel, die Schulen unabhängig von der Schülerzahl dieselben Mittel garantiert. Samuels kritisierte diese Praxis als "nicht tragbar".

Die Umsetzung der staatlichen Vorgaben, die Klassen auf 20 bis 25 Schüler begrenzen, liegt bisher bei nur 64 %. Selbst die 80-Prozent-Marke wird die Stadt voraussichtlich bis September nicht erreichen. Samuels' schonungslose Analyse der Probleme hat seine Position ins Wanken gebracht.

Die Lehrergewerkschaft United Federation of Teachers (UFT) unterstützt zwar die Obergrenzen, lehnt aber Kürzungen ab – selbst bei ineffizienten Programmen. Unterdessen schlug der Staatsabgeordnete John Liu vor, die Frist auf 2027 zu verlängern und zusätzliche Landesmittel bereitzustellen, um die Vorgaben zu erfüllen.

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Samuels sieht die Chance, die Budgets stärker an tatsächliche Schülerzahlen und schulische Leistungen anzupassen. Ohne Reformen – etwa Lockerungen der UFT-Vorgaben oder Effizienzsteigerungen – wird sich die finanzielle Belastung der Stadt jedoch weiter verschärfen.

New York muss sinkende Schülerzahlen, Haushaltslücken und staatliche Auflagen in Einklang bringen. Eine Fristverlängerung und mehr Landesgelder könnten die Lage entspannen, doch tiefgreifendere Reformen bleiben unverzichtbar. Die Entscheidung wird nicht nur die Schulbudgets prägen, sondern auch über die Zukunft von Bildungsminister Samuels entscheiden.

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