29 April 2026, 10:14

Nnamdi Collins' holpriges DFB-Debüt offenbart Abwehrprobleme der Nationalmannschaft

Group of men in green t-shirts standing on a soccer field with a ball and goal post, surrounded by trees, buildings, and vehicles.

Nnamdi Collins' holpriges DFB-Debüt offenbart Abwehrprobleme der Nationalmannschaft

Nnamdi Collins gab sein Debüt für die deutsche Nationalmannschaft der Männer am 2. September 2023 im Spiel gegen die Slowakei. Der 20-jährige Verteidiger, der von Julian Nagelsmann erstmals berufen worden war, erlebte einen holprigen Einstand, als seine Mannschaft früh durch ein Tor von David Hancko in Rückstand geriet.

Collins war der einzige rechte Außenverteidiger im deutschen Kader für die Partie gegen die Slowakei. Er spielte die erste Halbzeit, wurde zur Pause jedoch durch Maximilian Mittelstädt ersetzt. Im anschließenden Spiel gegen Nordirland setzte Nagelsmann auf eine Dreierkette in der Abwehr.

Markus Krösche, Sportdirektor des DFB, räumte die Schwierigkeiten ein, mit denen Collins bei seinem Debüt konfrontiert war. Er betonte, dass der junge Verteidiger kaum Zeit gehabt habe, sich ins Team einzufügen, und zudem keine erfahrenen Mitspieler an seiner Seite gehabt habe. Krösche verwies zudem auf grundsätzliche Probleme im deutschen Fußball, darunter den Mangel an Spezialisten – insbesondere an einem echten "Neuner" im Sturm – sowie defensive Schwächen auf Spitzenniveau.

Krösche unterstrich die Notwendigkeit einer besseren Nachwuchsförderung, die stärker auf die Ausbildung von Spezialisten für Schlüsselpositionen abzielen solle, statt auf vielseitige Allrounder. Seine Äußerungen erfolgten nach den durchwachsenen Leistungen der deutschen Mannschaft während der Länderspielpause im September.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Collins' Debüt endete nach 45 Minuten, während die DFB-Elf weiterhin nach Lösungen für die Abwehr sucht. Krösches Aussagen deuten darauf hin, dass langfristige Änderungen in der Nachwuchsarbeit erforderlich sein könnten. Vor den kommenden Turnieren steht das Team nun vor Fragen zur individuellen Form der Spieler sowie zu strukturellen Verbesserungen.

Lesen Sie auch: