"No Kings"-Protest in LA eskaliert: Festnahmen und Verletzte nach gewaltsamen Auseinandersetzungen
Lina Seidel"No Kings"-Protest in LA eskaliert: Festnahmen und Verletzte nach gewaltsamen Auseinandersetzungen
"No Kings"-Kundgebung in Los Angeles endet mit Festnahmen und Zusammenstößen
Eine "No Kings"-Demonstration am Samstag im Zentrum von Los Angeles führte zu mehreren Festnahmen, nachdem Teilnehmer mit den Behörden aneinandergerieten. Die Veranstaltung, zu der die Organisatoren 50.000 Teilnehmende erwartet hatten, war die größte Versammlung seit Beginn der Proteste im Juni 2021. Die Polizei erteilte am Abend eine Auflösungsverfügung, doch einige Demonstranten weigerten sich, das Gelände zu verlassen.
Die Kundgebung begann um 14 Uhr im Gloria-Molina-Grand-Park, von wo aus die Menge durch die Stadt zog. Im Vorfeld hatten Einsatzkräfte an den Auffahrten der Interstate 101 an der Los Angeles Street Absperrgitter installiert, um den Verkehr zu steuern und mögliche Störungen einzudämmen.
Gegen 17:30 Uhr erklärte die Polizei von Los Angeles die Versammlung für aufgelöst und warnte die Anwesenden, die Stelle zu verlassen oder mit einer Festnahme zu rechnen. Gegen 18 Uhr nahmen Beamte mehrere Demonstranten fest, die der Aufforderung keine Folge leisteten. Zwei Bundesbeamte wurden während der Ausschreitungen von Betonblöcken getroffen und mussten ärztlich behandelt werden.
Bundesagenten nahmen ebenfalls Festnahmen vor, nachdem einige Protestierende sie in der Nähe des Gerichtsgebäudes von Los Angeles angegriffen hatten. Die taktische Alarmbereitschaft blieb bis etwa 20 Uhr aufrechterhalten, bis die Polizei bestätigte, dass die meisten Demonstranten den Bereich verlassen hatten. Frühere "No Kings"-Kundgebungen im Jahr 2021 waren von dem damaligen Präsidenten Trump und republikanischen Führungspersönlichkeiten abgetan worden, doch über spezifische Sicherheitsvorkehrungen bei früheren Veranstaltungen wurde nicht berichtet.
Die Demonstration endete mit Festnahmen und Verletzten nach den Auseinandersetzungen zwischen Teilnehmenden und Sicherheitskräften. Die Behörden hoben die taktische Alarmbereitschaft auf, sobald das Gelände gesichert war. Es handelte sich um die bisher größte Kundgebung im Rahmen der "No Kings"-Proteste, die seit Mitte 2021 stattfinden.






