Novartis-Chef Vas Narasimhan kassiert 25 Millionen Franken – und bricht alle Rekorde
Mila VoigtNovartis-Chef Vas Narasimhan kassiert 25 Millionen Franken – und bricht alle Rekorde
Novartis-Konzernchef Vas Narasimhan erhielt 2025 eine Gesamtvergütung von knapp 25 Millionen Schweizer Franken – ein Anstieg um 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr und die Fortsetzung eines deutlichen Aufwärtstrends seit seinem Amtsantritt 2018. Das Unternehmen begründet die Steigerung mit starken Aktionärsrenditen und einem gestiegenen Aktienkurs.
Narasimhans Gesamtbezüge stiegen von 6,7 Millionen Franken im Jahr 2018 auf 24,9 Millionen Franken 2025. Sein Jahresgehalt umfasste ein Grundgehalt von 1,9 Millionen Franken, was einer leichten Erhöhung gegenüber 2024 entspricht. Den Großteil seiner Vergütung machten langfristige Anreize aus: 17,3 Millionen Franken flossen ihm über den Long-Term Performance Plan (LTPP) zu.
In der gleichen Zeitspanne summierten sich seine kumulierten Einkünfte bei Novartis auf fast 110 Millionen Franken. Das Unternehmen rechtfertigt die jüngste Erhöhung mit der Erfüllung von Leistungszielen zwischen 2023 und 2025, die erheblichen Mehrwert für die Aktionäre geschaffen hätten.
Im gesamten Unternehmen erhielt das gesamte Executive Committee 2025 insgesamt 113,6 Millionen Franken – nach 75,7 Millionen Franken im Vorjahr. Giovanni Caforio, der 2025 zum Verwaltungsratspräsidenten ernannt wurde, bezog für sein erstes Amtsjahr 2,9 Millionen Franken. Der gesamte Verwaltungsrat kam gemeinsam auf 8,1 Millionen Franken.
Narasimhans Vergütungspaket lag damit deutlich über dem von Roche-Chef Thomas Schinecker, der 2025 10,2 Millionen Franken erhielt. Die aktuellen Zahlen positionieren Narasimhan unter den bestbezahlten Führungskräften der Schweizer Pharmabranche. Seine Bezüge spiegeln die Ausrichtung von Novartis auf langfristige Leistung und Aktienkurswachstum wider. Im Geschäftsbericht 2025 hebt das Unternehmen diese Faktoren als zentrale Treiber für das steigende Gehalt des Konzernchefs hervor.






