Oklahoma City Thunder sagen Weiße-Haus-Besuch nach NBA-Titel ab
Oklahoma City Thunder sagen Besuch im Weißen Haus ab
Die Oklahoma City Thunder werden während ihrer anstehenden Reise nach Washington auf einen Besuch im Weißen Haus verzichten. Die Entscheidung fällt nach gescheiterten Gesprächen über eine Feier für die NBA-Meister von 2025, die aufgrund von Terminproblemen nicht zustande kam. Damit setzt sich ein Trend fort, bei dem Teams in den letzten Jahren zunehmend auf die langjährige Tradition verzichten.
Die Tradition, dass NBA-Meister das Weiße Haus besuchen, reicht bis ins Jahr 1963 zurück, als die Boston Celtics als erstes Team dorthin eingeladen wurden. In jüngerer Zeit haben jedoch immer weniger Mannschaften an diesem Brauch festgehalten.
2017 sorgten die Golden State Warriors für Schlagzeilen, als sie eine Einladung des damaligen Präsidenten Donald Trump ablehnten. Seither hat kein NBA-Meisterteam offiziell eine Einladung ins Weiße Haus erhalten und abgelehnt, auch wenn einige Teams den Termin stillschweigend ausließen.
Die Absage der Thunder an diesem Wochenende passt in ihren Spielplan, da sie am Samstag gegen die Washington Wizards antreten. Das Team bestätigte, dass während der Auswärtsreise kein Besuch im Weißen Haus geplant sei.
Auch andere Sportteams standen vor ähnlichen Entscheidungen. Letzten Monat besuchte die US-amerikanische Herren-Hockeymannschaft die State of the Union-Rede und traf sich mit Trump im Oval Office. Die US-amerikanische Damen-Hockeymannschaft hatte zuvor eine Einladung wegen Terminüberschneidungen abgelehnt.
Die Entscheidung der Thunder spiegelt einen größeren Wandel wider, wie Sportteams mit Besuchen im Weißen Haus umgehen. Da seit 2017 kein NBA-Meister mehr dorthin gereist ist, wirkt die Tradition weniger verbindlich. Nun bleibt abzuwarten, ob künftige Meister die Praxis wiederbeleben oder den jüngeren Trend des Auslassens fortsetzen werden.






