21 March 2026, 10:34

Open Banking wächst rasant – doch Verbraucher verstehen die Begriffe nicht

Alte Ein-Pfund-Banknote der Commercial Bank of Scotland Limited mit einem zentralen Porträt, Text und numerischen Details.

Open Banking wächst rasant – doch Verbraucher verstehen die Begriffe nicht

Open-Banking-Zahlungen im Vereinigten Königreich stiegen 2025 um 53 % – doch die Bekanntheit hinkt hinterher

Im Jahr 2025 verzeichneten Open-Banking-Zahlungen im Vereinigten Königreich ein rasantes Wachstum von 53 % und markierten damit einen schnellen Wandel im Zahlungsverhalten der Verbraucher. Dennoch kannten 2024 nur noch 38 % der britischen Erwachsenen den Begriff "Pay by Bank" – ein Rückgang gegenüber 55 % im Vorjahr. Branchenexperten warnen nun, dass verwirrende Fachbegriffe und uneinheitliche Markenführung die weitere Verbreitung bremsen könnten.

Das Vereinigte Königreich blieb 2025 Europas führende Nation bei Open-Banking-Zahlungen mit 193 zugelassenen Drittanbietern (Third-Party-Provider, TPP) und 16 Millionen aktiven Nutzern. Dieses Wachstum überflügelte andere große Volkswirtschaften, darunter Deutschland (32 TPPs) und Frankreich, wo die Einführung aufgrund zersplitterter EU-Vorgaben im Rahmen der PSD2-Richtlinie hinterherhinkte. Zwar verfügte Deutschland über die meisten national regulierten TPPs, doch die Gesamtzahl der europäischen Anbieter lag bei nur 554 – weit hinter der britischen Dominanz.

Doch das Verbraucherbewusstsein konnte mit diesem Tempo nicht mithalten. Begriffe wie "Sofortüberweisung", "Konto-zu-Konto-Zahlung" und "Open Banking" werden oft synonym verwendet, was Käufer an der Kasse verunsichert. Viele greifen weiterhin auf vertraute, wenn auch langsamere Methoden wie BACS zurück – schlicht, weil ihnen die Begriffe geläufiger und damit vertrauenswürdiger erscheinen.

Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit bleiben die wichtigsten Kriterien bei der Wahl der Zahlungsmethode. Unternehmen wie Yaspa setzen hier auf KI-gestützte Plattformen, die Echtzeitdaten aus dem Open Banking analysieren und Händlern Einblicke bieten, ohne das Kundenerlebnis zu stören. Yaspa-CEO James Neville betont die Notwendigkeit eines einheitlichen, universellen Begriffs für Open-Banking-Zahlungen. Eine klarere Markenführung, so sein Argument, würde die breite Akzeptanz vorantreiben.

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Der britische Open-Banking-Sektor wächst weiter, doch uneinheitliche Terminologie droht, den Fortschritt zu bremsen. Da nur noch ein Drittel der Erwachsenen "Pay by Bank" kennt, könnte eine Standardisierung der Begrifflichkeiten der Schlüssel für weiteres Wachstum sein. Händler und Anbieter setzen zunehmend auf KI und optimierte Prozesse, um diese Zahlungsmethode so einfach und sicher wie möglich zu gestalten.

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