Oranienburg schaltet Verwaltungsnetz nach Cyberangriff ab – Bürgerdienste betroffen
Hannah RichterOranienburg schaltet Verwaltungsnetz nach Cyberangriff ab – Bürgerdienste betroffen
Die Stadt Oranienburg hat ihr Verwaltungsnetzwerk nach einem Cyberangriff vom Netz genommen. Die Maßnahme diente als Vorsorge, um weitere Schäden zu verhindern. Wie die Behörden bestätigten, wurden die eigenen Systeme der Stadt bei dem Vorfall nicht kompromittiert.
Die Abschaltung begann am Donnerstag um 18 Uhr und betraf 75.000 Firewalls des Typs, der von der Kommunalverwaltung genutzt wird. Noch am Donnerstagabend war die Website der Stadt zwar online, wies jedoch auf Einschränkungen im Service hin.
Die Störung hat zu Änderungen im öffentlichen Dienstbetrieb geführt. Die Sprechstunden der Bürgerdienste am Freitag wurden abgesagt. Während des Ausfalls können Anwohner die Stadtverwaltung und ihre Einrichtungen nur telefonisch erreichen. Die Abschaltung soll voraussichtlich mindestens bis Freitag andauern.
Die Stadt handelte schnell, um die Bedrohung einzudämmen. Das eigene Netzwerk blieb zwar unversehrt, doch die vorsorglichen Maßnahmen schränken den Zugang zu Dienstleistungen ein. Die Bürger werden aufgefordert, dringende Angelegenheiten bis zur Wiederaufnahme des Normalbetriebs über die Telefonhotlines zu klären.






