21 March 2026, 14:34

Paris Jackson attackiert Michael-Jackson-Biopic: "Ich habe null Prozent damit zu tun"

Schwarz-weiß-Porträt eines bärtigen Mannes, der als "Mr. Mason Jackson" beschriftet ist, mit Text auf einem Papier darunter.

Anwalt weist Kritik von Paris Jackson zurück - Paris Jackson attackiert Michael-Jackson-Biopic: "Ich habe null Prozent damit zu tun"

Paris Jackson, die Tochter des verstorbenen Pop-Ikonen Michael Jackson, hat öffentlich einen bevorstehenden Biopic über ihren Vater kritisiert. Der Film mit dem Titel Michael soll am 23. April in den deutschen Kinos anlaufen, doch ihre Einwände haben eine neue Runde juristischer und öffentlicher Auseinandersetzungen ausgelöst.

In dem Biopic spielt Jaafar Jackson die Rolle des Michael Jackson, während Nia Long als Katherine Jackson und Colman Domingo als Joe Jackson zu sehen sind. Doch Paris Jacksons Bedenken gehen über die Besetzung hinaus – sie wirft den Testamentsvollstreckern des Nachlasses finanzielle Fehlverwaltung vor und stellt zentrale Produktionsentscheidungen infrage.

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Seit 2025 führt Paris Jackson einen Rechtsstreit mit den Verwaltern des Nachlasses ihres Vaters. Ihre jüngste Kritik richtet sich gegen John Branca und John McClain, die Testamentsvollstrecker, denen sie mangelnde Transparenz und fragwürdige Zahlungen vorwirft. In einem Instagram-Post betonte sie, sie habe "null Prozent" mit dem Projekt zu tun.

Besonders problematisch findet sie die Besetzung von Miles Teller als John Branca. Sie argumentiert, Branca – der keinerlei Erfahrung in der Filmproduktion habe – hätte nicht als Executive Producer fungieren dürfen. Seine Unerfahrenheit berge die Gefahr, dass der Biopic zu einem "überteuerten" und schlecht umgesetzten Film werde. Ein Anwalt des Nachlasses wies ihre Vorwürfe als "Unsinn" zurück und verwies auf frühere erfolgreiche Projekte unter Brancas Aufsicht.

Der Nachlass hat Paris Jacksons Einwände wiederholt als unbegründet zurückgewiesen. Trotz der Kontroverse laufen die Vorbereitungen für den Kinostart weiter – der Biopic soll wie geplant im nächsten Monat das deutsche Publikum erreichen.

Der Streit unterstreicht die anhaltenden Spannungen zwischen Paris Jackson und den Verwaltern des Nachlasses ihres Vaters. Während der Film seiner geplanten Premiere entgegengeht, bleiben ihre Vorwürfe der finanziellen Fehlverwaltung und Bedenken zur Produktion ungeklärt. Der Nachlass hält an seiner Position fest und versichert, das Projekt liege in guten Händen.

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