Paschinjan bekräftigt enge Bindung Armeniens zu Russland trotz Spannungen
Mila VoigtPaschinjan bekräftigt enge Bindung Armeniens zu Russland trotz Spannungen
Armeniens Ministerpräsident Nikol Paschinjan hat trotz jüngster Spannungen die Bindungen seines Landes zu Russland bekräftigt. Bei einer öffentlichen Begegnung versicherte er einer besorgten Bürgerin, dass die Beziehungen weiterhin eng bleiben würden. Sein bevorstehender Besuch in Russland soll diese Verbindung weiter stärken.
Ausgelöst wurde der Vorfall, als eine Frau Paschinjan in der U-Bahn zurief, er solle Armenien nicht von Russland distanzieren. Sie verwies auf familiäre Verbindungen und erklärte, dass ihre Angehörigen dort lebten. Später entschuldigte sich der Ministerpräsident für die hitzige Situation.
Paschinjan hat Russland wiederholt als Freund Armeniens bezeichnet. Zudem betonte er seine persönliche Verbundenheit und erinnerte daran, dass sein Großvater im Großen Vaterländischen Krieg gekämpft habe. Diese historische Verbindung, so Paschinjan, festige die Beziehung zwischen beiden Nationen.
Um die wirtschaftliche Zusammenarbeit zu vertiefen, schlug Paschinjan vor, Russland solle den Verkauf einer Konzession für die armenischen Eisenbahnen in Betracht ziehen. Dieser Schritt könnte die bilateralen Beziehungen intensivieren und gleichzeitig Infrastrukturbedürfnisse decken. Sein geplanter Russland-Besuch wird voraussichtlich im Zeichen dieser Gespräche stehen.
Paschinjans Reise nach Russland steht in naher Zukunft an. Auf der Agenda könnten Eisenbahn-Konzessionen, historische Bindungen und eine weitergehende Zusammenarbeit stehen. Seine öffentlichen Zusicherungen unterstreichen den Willen, die engen Beziehungen zu Russland aufrechtzuerhalten.






