15 April 2026, 08:35

Philadelphia feiert 250 Jahre USA mit lebendiger Geschichtsvermittlung

Text auf altem Papier lautet: "Bei einer Versammlung in Philadelphia am 25. Oktober A.D. 1779."

Philadelphia feiert 250 Jahre USA mit lebendiger Geschichtsvermittlung

Historisches Philadelphia erweitert sein Erzählprogramm zum 250. Jubiläum der USA

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Zum Auftakt der Feierlichkeiten zum 250. Geburtstag der Nation baut Historisches Philadelphia sein lebendiges Geschichtserzählprogramm aus. Zehn neue Darsteller stoßen dieses Sommer zum Team und bringen weitere historische Persönlichkeiten in der ganzen Stadt zum Leben. Bei einem kürzlichen Casting meldeten sich so viele Bewerber wie seit Beginn der Pandemie nicht mehr.

Die Neulinge durchlaufen das Benstitute, ein jährliches Ausbildungsprogramm von Historisches Philadelphia. Die erfahrene Darstellerin Johanna Dunphy leitete die Einführungsveranstaltung, um sie auf ihre Rollen vorzubereiten. Nach ihrer Ausbildung schlüpfen sie in die Figuren von Persönlichkeiten wie James Forten, David Rittenhouse und Julia Stockton Rush – allesamt prägende Gestalten der Revolutionszeit.

Kostümierte und zivil gekleidete Geschichtenerzähler werden Besucher an den Freiluftbänken der Reihe "Es war einmal eine Nation" in ihren Bann ziehen. Die Darsteller bleiben vollständig in ihrer Rolle, beantworten Fragen und erzählen Geschichten, als hätten sie die Ereignisse selbst erlebt. Zu den neuen Figuren gehört Hannah Archer Till, eine Frau, die einst von George Washington versklavt wurde und in diesem Sommer ihr Philadelphia-Debüt feiert.

Tills Lebensgeschichte ist eine Geschichte des Durchhaltevermögens: 1778 erkämpfte sie ihre Freiheit und arbeitete anschließend als bezahlte Magd für Washington. Nach einem langen Leben starb sie 1826 im Alter von 105 Jahren und ist auf dem Eden Cemetery in Collingdale, Delaware County, begraben.

Das erweiterte Programm bietet Besuchern noch mehr Möglichkeiten, Geschichte hautnah zu erleben. Mit zehn zusätzlichen Darstellern werden die Jubiläumsveranstaltungen der Stadt ein noch breiteres Spektrum an Figuren aus der Revolutionszeit präsentieren. Die neuen Mitglieder werden ab diesem Sommer in Kostümen und an den Erzählstationen zu sehen sein.

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