Poilievre stoppt 90-Milliarden-Projekt: Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Toronto und Québec-Stadt in Gefahr
Mila VoigtPoilievre stoppt 90-Milliarden-Projekt: Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Toronto und Québec-Stadt in Gefahr
Der konservative Vorsitzende Pierre Poilievre hat angekündigt, die geplante 90-Milliarden-Dollar-Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Toronto und Québec-Stadt zu stoppen. Er behauptet, das Projekt belaste die Steuerzahler, während nur eine kleine Gruppe von Insidern davon profitiere.
Poilievre forderte Premierminister Mark Carney direkt auf, die Pläne vollständig aufzugeben. Das Hochgeschwindigkeitsbahn-Projekt mit geschätzten Kosten von 90 Milliarden Dollar steht seit Langem in der scharfen Kritik Poilievres. Er argumentiert, die enormen Ausgaben träfen vor allem arbeitende Kanadier und Grundbesitzer entlang der Strecke.
Laut dem konservativen Politiker komme das Vorhaben nur "Beratern, Lobbyisten, Anwälten, Bürokraten und anderen liberalen Insidern" zugute. Diese Gruppen würden profitieren, während normale Bürger höhere Steuern und Einschränkungen hinnehmen müssten, so Poilievre.
Seine Ablehnung ist Teil einer breiteren Initiative, die Staatsausgaben zu reduzieren. Seine Partei hat wiederholt die Machbarkeit und wirtschaftliche Rechtfertigung des Projekts infrage gestellt. Die Haltung der Konservativen setzt die Regierung unter Druck, die Zukunft der Bahnstrecke neu zu bewerten. Eine Streichung würde zwar Milliarden sparen, würde aber langfristige Verkehrsplanungen infrage stellen. Grundbesitzer und Steuerzahler wären jedoch von der finanziellen Belastung verschont, vor der Poilievre warnt.






