Polizei zerschlägt kriminelle Vereinigung in Kasachstan mit 20 Festnahmen
Emil LangePolizei zerschlägt kriminelle Vereinigung in Kasachstan mit 20 Festnahmen
Das kasachische Innenministerium hat eine kriminelle Vereinigung in der Region Karaganda zerschlagen. Bei einer Razzia wurden 20 Personen festgenommen, nachdem die Behörden ein breites Spektrum illegaler Aktivitäten aufgedeckt hatten. Die Aktion ist das Ergebnis monatelanger Ermittlungen zu Diebstahl, Erpressung und gewalttätigen Straftaten, die mit der Gruppe in Verbindung gebracht werden.
Die kriminellen Machenschaften der Bande kamen ans Licht, nachdem ein Mitglied angeblich Jugendliche für schwere Straftaten angeworben haben soll. Unter dem Vorwand, sportliche Aktivitäten zu fördern, überredete der Verdächtige sie zur Beteiligung an Raubüberfällen und anderen Delikten.
Im Rahmen der Großrazzia führten die Beamten 47 durchsuchungsrichterlich genehmigte Durchsuchungen durch. Dabei beschlagnahmten sie Schusswaffen, Messer, Munition, Fahrzeuge sowie große Bargeldbeträge. Die gesicherten Beweismittel führten zur Einleitung von sechs Strafverfahren, unter anderem wegen Diebstahls, Erpressung, Betrugs und Raubes.
Die Ermittler prüfen nun, ob die Festgenommenen in weitere Straftaten verwickelt sind. Die Abteilung für organisierte Kriminalität des Innenministeriums betonte, dass alle Versuche, die öffentliche Ordnung zu untergraben oder Bürger zu strafbaren Handlungen zu nötigen, mit aller Härte verfolgt würden.
Durch die Aktion wurde ein Netzwerk zerschlagen, das beschuldigt wird, Jugendliche ausgenutzt und gewalttätige Straftaten begangen zu haben. Mit 20 Verdächtigen in Untersuchungshaft wird der Fall unter strenger Beobachtung weiterverfolgt. Die Behörden werten die beschlagnahmten Beweismittel weiterhin auf mögliche Verbindungen zu anderen kriminellen Aktivitäten aus.






