Polizist rettet drei Jugendliche aus eisiger Wildnis Jakutiens
Ein Polizist in der russischen Region Jakutien hat drei Jugendliche gerettet, die in eisiger Kälte verloren gegangen waren. Die Gruppe, zwischen 14 und 16 Jahre alt, hatte eine Abkürzung genommen, um einen Verwandten zu besuchen, geriet dabei aber in ein abgelegenes Gebiet in Not. Ihre sichere Rückkehr verdanken sie der schnellen Reaktion eines dienstfreien Beamten.
Die Jugendlichen, alle aus der Stadt Sangar, waren zum Dorf Argas aufgebrochen, als sie sich verliefen. Ihr Verschwinden löste Besorgnis aus, da die Temperaturen im Bezirk Kobjaiski in Jakutien gefährlich niedrig blieben.
Der dienstfreie Beamte Vladislav Guljajew entdeckte auf einer Schneemobil-Spur frische Fußabdrücke. Als er den Spuren folgte, fand er die erschöpfte Gruppe in einer abgelegenen Gegend. Einer der Jungen erlitt Erfrierungen an den Fingern, woraufhin Guljajew sofort Erste Hilfe leistete.
Ein zufällig anwesender Besucher aus Jakutsk, der sich in der Nähe aufhielt, übernahm später die weitere medizinische Versorgung. Die Jugendlichen erhielten angemessene Behandlung, bevor sie sicher zu ihren Familien zurückkehren konnten.
Ärztliche Untersuchungen bestätigten, dass keiner der Geretteten langfristige gesundheitliche Folgen davontragen wird. Ihr Überleben wurde der schnellen Reaktion des Beamten und der rechtzeitigen Hilfe eines vorbeikommenden medizinischen Fachpersonals zugeschrieben. Der Vorfall unterstreicht die Gefahren, die mit der Nutzung unmarkierter Wege in der unwirtlichen Winterlandschaft Jakutiens verbunden sind.






