Polnische Spedition zahlt 8.663 Euro Mautgebühren nach Zollrazzia in NRW
Hannah RichterPolnische Spedition zahlt 8.663 Euro Mautgebühren nach Zollrazzia in NRW
Zollbeamte in Aachen haben bei einer Routinekontrolle auf einem Autobahnrastplatz bei Düren 8.663,50 Euro an unbezahlten Mautgebühren beschlagnahmt. Betroffen war ein polnisches Transportunternehmen, das wiederholt versucht hatte, Zahlungen zu umgehen.
Der Vorfall vom 4. Juni 2025 ist Teil eines wachsenden Trends, bei dem ausländische Schuldner immer häufiger bei dem Versuch überführt werden, Mautgebühren zu hinterziehen. Die Kontrolle wurde vom Hauptzollamt Aachen durchgeführt und führte zur Feststellung von 48 offenen Vollstreckungsbescheiden gegen das Unternehmen. Die Beamten stellten fest, dass das polnische Speditionsunternehmen seine Firmenlogos von den Fahrzeugen entfernt hatte, um die Identität zu verschleiern und so Mautzahlungen zu umgehen.
Das Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) war bei der Aktion vor Ort und bestätigte, dass das Unternehmen bereits mehrfach ähnliche Manipulationen vorgenommen hatte. Während der Kontrolle wurde die vollständige Summe von 8.663,50 Euro sofort eingezogen. Das polnische Unternehmen beglich die ausstehende Forderung noch vor Ort, wodurch alle offenen Bescheide erledigt wurden.
Das BALM überwacht weiterhin gezielt Speditionen, um mögliche Fälle von Mautprellerei aufzudecken. Weitere Informationen zu Zollverfahren und ähnlichen Fällen sind auf der offiziellen Website www.zoll.de abrufbar. Durch die Beschlagnahmung und sofortige Begleichung der Schulden wurden alle ausstehenden Vollstreckungsbescheide gegen das polnische Unternehmen erledigt. Der Fall zeigt, wie Zollbehörden und das Bundesamt für Logistik und Mobilität gemeinsam gegen Mautbetrug vorgehen – insbesondere bei ausländischen Speditionen, die gezielt Zahlungen umgehen.






