Portland Trail Blazers wechseln für 4 Milliarden Dollar den Besitzer
Die Portland Trail Blazers haben einen neuen Mehrheitseigner: Die NBA gab am Montag grünes Licht für einen Verkauf. Eine Investorengruppe unter der Führung von Tom Dundon übernimmt das Franchise für berichtete 4 Milliarden US-Dollar. Der Deal folgt auf Jahre der Eigentümerschaft durch den Nachlass des verstorbenen Paul Allen.
Paul Allen hatte die Trail Blazers 1988 für 70 Millionen US-Dollar erworben. Zudem gehörte ihm das NFL-Team Seattle Seahawks, und er hielt eine Minderheitsbeteiligung an den Seattle Sounders. Nach seinem Tod 2018 übernahm seine Schwester Jody Allen den Vorsitz bei beiden Mannschaften.
Die Seahawks wurden Mitte Februar verkauft – nur zwei Wochen nach ihrem Super-Bowl-Sieg. Nun markiert der Verkauf der Blazers die letzte große Transaktion aus Allens Sportvermögen. Die Erlöse beider Deals fließen, wie in seinem Testament festgelegt, in wohltätige Projekte.
Dundon, der zuvor die Carolina Hurricanes besaß, stieg 2017 als Teilhaber ein, bevor er im Folgejahr zum Mehrheitseigner wurde. Zu seiner Investorengruppe zählen Sheel Tyle, Marc Zahr und der Cherng Family Trust. Der Verkauf erfolgt kurz nach der Bewilligung von Mitteln durch das Parlament von Oregon für die Sanierung der Moda Center, der Heimspielstätte der Blazers.
Die Transaktion soll noch in dieser Woche abgeschlossen werden und beendet damit die langjährige Ära der Familie Allen. Dundons Gruppe übernimmt nun die Verantwortung für die Zukunft des Teams, einschließlich der anstehenden Arena-Modernisierung. Mit 4 Milliarden US-Dollar zählt der Deal zu den größten in der Geschichte der NBA.






