Prass und Schmid: Österreichs flexible Bundesliga-Stars mit WM-Blick
Zwei österreichische Nationalspieler prägen die Bundesliga: Alexander Prass und Romano Schmid
Die beiden Österreicher Alexander Prass und Romano Schmid machen in Deutschlands Bundesliga Furore. Beide Spieler überzeugen durch ihre Flexibilität und Entschlossenheit – sowohl in ihren Vereinen als auch in der Nationalmannschaft. Diese Anpassungsfähigkeit hat auch Trainer Ralf Rangnick beeindruckt, der ihren Einsatzwillen in verschiedenen Rollen schätzt.
Während Prass aktuell für die TSG Hoffenheim aufläuft, ist Schmid bei Werder Bremen gesetzt. Mit der anstehenden Weltmeisterschaft im Blick werden beide eine zentrale Rolle für Österreich spielen.
Prass: Vom Stürmer zum Außenverteidiger – Hauptsache, er steht auf dem Platz Seit seinem Wechsel zu Hoffenheim zeigt Alexander Prass seine Vielseitigkeit. Im Verein agiert er vor allem als Mittelfeldspieler oder Stürmer und steuert regelmäßig Tore bei – darunter ein Doppelpack in einem Spiel 2024. Unter Rangnick hat er sich jedoch auch in eine ungewohnte Rolle als Linksverteidiger für die Nationalmannschaft eingefunden. Seit seinem Debüt 2022 kam er auf 16 Länderspiele, darunter bei der EM 2024, und nimmt den defensiven Wechsel ohne Zögern an.
Für Prass steht nicht die Position im Vordergrund, sondern der Mannschaftserfolg. Er betont, überall spielen zu wollen, wo der Trainer ihn braucht – und passt sich schnell an neue Anforderungen an.
Schmid: Die Konstante im Mittelfeld – trotz wechselnder Aufgaben beim Club Romano Schmid hingegen bleibt eine verlässliche Größe im zentralen Mittelfeld – sowohl bei Bremen als auch in der Nationalmannschaft. In der Qualifikation für die WM 2026 kam er bereits achtmal zum Einsatz. Sein Verein experimentiert in dieser Saison jedoch mit seiner Position und setzt ihn in verschiedenen Rollen ein. Schmid gibt offen zu, dass die Herausforderungen bei Werder Bremen anstrengend sind, sieht darin aber eine wichtige Entwicklungsphase.
Trotz der flexiblen Einsatzweise im Verein bleibt seine Rolle in der Nationalmannschaft klar im Mittelfeld verankert. Auch für die Länderspiele im März 2026 wurde er nominiert. Wie Prass ist er stolz darauf, unter Rangnick zu spielen, der ein Team formt, das für taktische Vielseitigkeit steht.
Flexibilität als Trumpf für die WM Beide Spieler meistern die Balance zwischen Vereinsverpflichtungen und Nationalmannschaft. Ihre Anpassungsfähigkeit erweitert Österreichs Optionen vor der WM – ihre Erfahrung in verschiedenen Positionen könnte sich als entscheidend erweisen.
Prass und Schmid haben sich zu Stützen der Mannschaft entwickelt, die ihre Aufgaben mit Professionalität erfüllen. Ihre Leistungen in der Bundesliga und ihre Flexibilität unter Rangnick unterstreichen ihre Bedeutung für das Nationalteam. Mit der WM vor der Tür wird ihre Vielseitigkeit voraussichtlich eine Schlüsselrolle im österreichischen Turnierverlauf spielen.






