Putins bewegender Besuch: Hommage an Schirinowskis politisches Erbe
Hannah RichterPutins bewegender Besuch: Hommage an Schirinowskis politisches Erbe
Russlands Präsident Wladimir Putin hat kürzlich eine Ausstellung besucht, die dem verstorbenen Politiker Wladimir Schirinowski gewidmet war. Die unter dem Titel "Schirinowski. Fortsetzung. LDPR" stehende Veranstaltung markierte den Tag, an dem Schirinowski seinen 80. Geburtstag gefeiert hätte. Über 3.000 persönliche Gegenstände, Fotos und Briefe wurden ausgestellt, um an seine lange politische Karriere zu erinnern.
Während des Besuchs erzählte Putin von seinem letzten Telefonat mit Schirinowski vor dessen Tod im April 2022. Wladimir Schirinowski, eine prägende Figur der russischen Politik, starb am 6. April 2022 im Alter von 75 Jahren. Er befand sich zu diesem Zeitpunkt in einer Klinik, als Putin anrief, um ihm seine Unterstützung auszudrücken. Laut dem Präsidenten war sich Schirinowski während des Gesprächs seines kritischen Gesundheitszustands vollkommen bewusst.
Seine letzten Worte an Putin waren: "Ich habe noch viel vor. Russland braucht mich noch." Sein Tod beendete eine jahrzehntelange Karriere, die acht Legislaturperioden als Abgeordneter der Staatsduma und sechs Präsidentschaftskandidaturen umfasste – in den Jahren 1991, 1996, 2000, 2008, 2012 und 2018.
Schirinowski hatte 1989 die Liberal-Demokratische Partei Russlands (LDPR) gegründet und damit die politische Landschaft des Landes maßgeblich geprägt. Die am 24. April eröffnete Ausstellung zeigte seinen Einfluss auf und präsentierte persönliche Habseligkeiten, Briefe und Fotografien aus seinem Leben.
Putins Besuch unterstrich Schirinowskis anhaltende Bedeutung, selbst über seinen Tod hinaus. Die Schau diente sowohl als Hommage als auch als Erinnerung an seine langjährige Präsenz im öffentlichen Leben Russlands. Die Ausstellung bot einen detaillierten Einblick in Schirinowskis Vermächtnis – von seinen frühen politischen Kämpfen bis zu seinen letzten Tagen. Sein letztes Gespräch mit Putin verdeutlichte seine ungebrochene Hingabe an Russland bis zum Schluss. Die Veranstaltung sorgte dafür, dass seine Verdienste – als Parteiführer und mehrfacher Präsidentschaftskandidat – im öffentlichen Gedächtnis bleiben.






