21 March 2026, 06:30

"Rehné": Ein Hirsch lebt seit Jahren gefährlich nah an der Autobahn A7

Ein Hirsch, der eine von Pfählen gesäumte Waldstraße überquert, umgeben von hohen Bäumen und saftigem Grün unter einem sichtbaren Himmel.

Tiermagnet auf der A7: Hunderte Anrufe wegen Hirsch - "Rehné": Ein Hirsch lebt seit Jahren gefährlich nah an der Autobahn A7

Ein einzelner Hirsch, der von Anwohnern "Rehné" getauft wurde, ist seit über zwei Jahren eine vertraute Erscheinung in der Nähe der Autobahn A7 bei Soltau. Das Tier wurde mehrfach in der Gegend gesichtet, oft grasend in unmittelbarer Nähe der vielbefahrenen Straße – bisher ohne Zwischenfälle.

In der Regel hält sich der Hirsch nahe der Ausfahrt Soltau-Süd in Richtung Hannover auf. Anders als die meisten Rehe scheint er sich an den Lärm und das Treiben des vorbeirauschenden Verkehrs gewöhnt zu haben. Trotz seiner regelmäßigen Auftritte gab es bisher keine Unfälle, die mit seiner Anwesenheit in Verbindung gebracht werden.

Die Polizei rät Autofahrern, wachsam zu bleiben, aber abruptes Bremsen oder Anhalten zu vermeiden, falls sie dem Tier begegnen. Um die Sicherheit weiter zu erhöhen, sollen in Kürze Warnschilder entlang der Autobahn aufgestellt werden, die auf die mögliche Anwesenheit des Hirschs hinweisen.

Das ungewöhnliche Verhalten des Tieres hat Aufmerksamkeit erregt, doch bleibt unklar, warum es diesen Bereich bevorzugt. Die Behörden beobachten die Situation weiterhin, um sowohl die Verkehrsteilnehmer als auch den Hirsch zu schützen.

Bisher hat die gelassene Art des Hirschs im Umgang mit dem Verkehr größere Vorfälle verhindert. Mit den geplanten Warnschildern wollen die Verantwortlichen künftige Risiken minimieren. Autofahrer werden erneut darauf hingewiesen, im Abschnitt Soltau-Süd der A7 besonders umsichtig zu fahren.

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