17 April 2026, 00:42

Rekordprotest in Des Moines: 2.000 fordern politischen Wandel und sammeln 1.831 Pfund

Ein großer Protestmarsch in Washington, D.C. am 21. Januar 2020, bei dem Menschen zu Fuß gehen, Schilder halten und Fahrräder fahren, während sie eine Straße vor einem Gebäude unter einem klaren blauen Himmel entlanggehen.

Rekordprotest in Des Moines: 2.000 fordern politischen Wandel und sammeln 1.831 Pfund

Über 2.000 Menschen versammelten sich am 28. März 2026 am Big Catch Plaza in Des Moines zur No Kings III-Kundgebung. Die Veranstaltung brachte Anwohner aus der gesamten Region zusammen, um ihre Kritik an der aktuellen Regierung zum Ausdruck zu bringen. Die Teilnehmenden zeigten Solidarität und sammelten gleichzeitig Spenden für einen lokalen Zweck – mit der Rekordsumme von 1.831 Pfund für die Tafel Des Moines.

Das Big Catch Plaza dient seit über einem Jahr als zentraler Ort für Proteste, an dem sich Bürger regelmäßig treffen, um ihrem Unmut Luft zu machen. Diesmal umfasste die Menge sowohl langjährige Aktivisten als auch Erstdemonstranten, die in ihrer Botschaft vereint waren.

Unter den Anwesenden war Shawna, eine Einheimische aus Des Moines, die betonte, sie sei gekommen, um für die Rechte der Menschen zu kämpfen. Buck, der extra aus West Seattle angereist war, hielt ein Schild hoch, auf dem er gegen ungerechte Kriege und die Tötung unschuldiger Menschen protestierte. Gleichzeitig machte Kathy, lokal bekannt als die "Pie Lady", ihre Haltung deutlich: Sie wollte eine klare Botschaft senden, dass Trumps Verhalten nicht länger toleriert werde.

Der Stadtrat von Des Moines, Harry Steinmetz, sprach über die Wiederherstellung der Demokratie und den Wiederaufbau von Respekt vor staatlichen Institutionen. Vizebürgermeister Gene Achziger hielt ein unverblümtes Schild mit der Aufschrift "Fck Trump"* in den Händen und ließ damit keinen Zweifel an seiner Position. Für Derek, der mit seiner sechsjährigen Tochter Amelia und dem Familienhund Suki gekommen war, bot die Kundgebung eher Hoffnung als Ohnmacht.

Corinne, eine lebenslange Protestlerin aus Des Moines, erklärte, dass das aktuelle politische Klima es dringender denn je mache, öffentlich Stellung zu beziehen. Die Veranstaltung diente zugleich als Spendenaktion – die Teilnehmenden sammelten 1.831 Pfund, die höchste Summe, die je bei einer solchen Zusammenkunft erreicht wurde. Das gesamte Geld geht an die Tafel Des Moines.

Die No Kings III-Kundgebung zog eine der größten Menschenmengen an, die je am Big Catch Plaza zusammenkamen, und die Spenden brachen alle bisherigen Rekorde für die lokale Tafel. Die Teilnehmenden verließen die Veranstaltung mit einem gemeinsamen Gefühl von Zielstrebigkeit, nachdem sie ihre Anliegen vorgebracht und ihre Gemeinschaft unterstützt hatten. Die Kundgebung unterstrich einmal mehr die Bedeutung des Platzes als zentralen Ort für öffentliche Meinungsäußerung in Des Moines.

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