Revolut überrollt Bankenwelt: 68 Millionen Kunden und US-Lizenz in Sicht
Emil LangeRevolut überrollt Bankenwelt: 68 Millionen Kunden und US-Lizenz in Sicht
Revolut wächst rasant und endet 2025 mit über 68 Millionen Kunden in 40 Märkten
Das Fintech-Unternehmen verzeichnete zudem starke Finanzzahlen: 6 Milliarden US-Dollar Umsatz und 2,3 Milliarden US-Dollar Gewinn. Nun dringt es weiter in den traditionellen Bankensektor vor – mit einem Antrag auf eine US-Banklizenz.
Ein entscheidender Schritt gelingt dem Unternehmen mit der Beantragung einer Banklizenz in den USA. Damit könnte Revolut Zugang zum Zahlungssystem der US-Notenbank erhalten und sein Finanzdienstleistungsangebot ausbauen. Der Vorstoß folgt auf den jüngsten Erfolg des Unternehmens, nach einem fünfjährigen Regulierungsprozess eine Vollbanklizenz im Vereinigten Königreich erhalten zu haben.
Die Bewertung von Revolut ist innerhalb eines Jahres von 45 auf 75 Milliarden US-Dollar gestiegen, angetrieben durch Sekundärverkäufe von Aktien. Trotz dieses Wachstums schließt das Unternehmen einen Börsengang vor 2028 aus. Stattdessen will es vorerst mindestens zwei weitere Jahre privat bleiben und könnte vor einem möglichen IPO weitere Sekundärverkäufe prüfen.
Neben dem Bankengeschäft bleibt Revolut ein wichtiger Akteur im Bereich digitaler Vermögenswerte und bietet den Handel mit über 300 Tokens an. Die Expansion in den USA und in Großbritannien zeigt den breiteren Trend, Fintech-Innovationen mit klassischen Bankdienstleistungen zu verbinden.
Mit einer wachsenden Kundschaft und steigenden Gewinnen festigt Revolut seine Position in der globalen Finanzwelt. Der Antrag auf eine US-Lizenz und die britische Bankenzulassung deuten auf eine tiefere Verankerung in regulierten Märkten hin. Vorerst bleibt das Unternehmen jedoch privat – und setzt gleichzeitig seine Expansion fort.






