23 March 2026, 00:01

Ring-Center I in Berlin wird bis 2025 zum gemischten Quartier umgebaut

Altes Buch mit detaillierten Architekturplänen und Text für das ursprüngliche Königliche Hermwerk Berlin-Baklberg-Gebäude.

Ring-Center I in Berlin wird bis 2025 zum gemischten Quartier umgebaut

Berlins Ring-Center I an der Frankfurter Allee steht bis 2025 vor einem umfassenden Umbau. Das 1995 errichtete Einkaufszentrum soll modernisiert werden, um sich an veränderte Einzelhandelsbedürfnisse und städtische Anforderungen anzupassen. Die notwendigen Baugenehmigungen für das Projekt liegen bereits vor.

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Bei der Sanierung wird die Verkaufsfläche des Centers reduziert, wobei der Fokus vom klassischen Einzelhandel wegverlagert wird. Nur noch drei der fünf Etagen bleiben Geschäften und lokalen Dienstleistungen vorbehalten. Die beiden obersten Stockwerke sollen stattdessen Büros, Arztpraxen und Freizeiteinrichtungen beherbergen.

Zudem zielt der Umbau darauf ab, die Atmosphäre des Gebäudes durch mehr Tageslicht und Grünflächen zu verbessern. Dieser Ansatz entspricht einem allgemeinen Trend in Berlin, wo viele der fast 70 Einkaufszentren der Stadt mit Überkapazitäten kämpfen. Einige, wie das Park-Center in Alt-Treptow, werden abgerissen, um Platz für acht neue gemischt genutzte Gebäude zu schaffen. Andere, etwa das Boulevard Berlin in Steglitz, werden mit Büroflächen und Serviced Apartments umgenutzt.

Das Ring-Center I hat in den letzten Jahren bereits Veränderungen erlebt. Nach der Schließung von Galeria Kaufhof 2024 zog ein großer Woolworth-Markt in die frei gewordenen Flächen ein und belegt seitdem über 2.000 m². Der neue Markt wurde als lebendiger Nachbarschaftstreff gut angenommen. Für die Zukunft der Ring-Center II und III gibt es jedoch noch keine konkreten Pläne.

Der Umbau spiegelt einen größeren Wandel in Berlins Einzelhandelslandschaft wider, bei dem kämpfende Einkaufszentren zunehmend für gemischte Nutzungen umgestaltet werden. Nach Abschluss der Arbeiten soll das Ring-Center I eine Mischung aus Einkaufsmöglichkeiten, Arbeitsräumen und Gemeinschaftseinrichtungen bieten. Die Veränderungen sollen die langfristige Bedeutung des Gebäudes im städtischen Gefüge Berlins sichern.

Quelle