20 March 2026, 18:33

Rotorua fordert Reform des Hundegesetzes nach schweren Bissvorfällen

Ein Blatt mit einer Zeichnung von Menschen und Tieren, einschließlich eines Hundes, der an einem Holzpfahl hängt, und einige Schrift, die wahrscheinlich die Auswirkungen einer Hundegebühr beschreibt.

Rotorua fordert Reform des Hundegesetzes nach schweren Bissvorfällen

Der Stadtrat von Rotorua Lakes setzt sich für eine landesweite Überprüfung der neuseeländischen Hundegesetze ein. Der Vorstoß erfolgt nach einer Reihe schwerer Hundebisse in Rotorua und anderen Gemeinden. Bürgermeisterin Tania Tapsell betont, dass die Sorge um die öffentliche Sicherheit ein zentraler Grund für den Vorschlag sei.

Der Rat hat einen Antrag unterstützt, der eine grundlegende Reform des Hundegesetzes von 1996 fordert. Die aktuelle Gesetzgebung belaste demnach die Kommunalbehörden übermäßig und gehe nicht ausreichend auf die wachsenden Sicherheitsrisiken ein. Zu den diskutierten Maßnahmen gehören eine verpflichtende Chipkennung, strengere Beschlagnahmungsbefugnisse sowie verschärfte Haltungsvorschriften für als gefährlich eingestufte Hunderassen.

Vorgeschlagen werden zudem kürzere Verwahrungsfristen für aufgegriffene Hunde, aktualisierte Strafen und bessere Durchsetzungsinstrumente. Bevor der Antrag jedoch weiterverfolgt werden kann, benötigt er die Unterstützung von mindestens fünf weiteren Kommunalverwaltungen. Anschließend muss er das Prüfverfahren des neuseeländischen Städte- und Gemeindebundes (LGNZ) durchlaufen, um auf der Jahresversammlung im Juli debattiert zu werden.

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Bisher hat sich noch keine andere Kommune öffentlich hinter die Überprüfung gestellt. Der Rat von Rotorua Lakes vertritt jedoch die Auffassung, dass die Hundehaltung ein nationales Problem sei, das nicht allein auf lokaler Ebene gelöst werden könne.

Sollte der Antrag angenommen werden, könnte dies zu erheblichen Änderungen in der Hundehaltungspolitik Neuseelands führen. Als nächster Schritt will der Rat nun Unterstützung aus anderen Regionen sammeln, bevor die Entscheidung im Juli fällt. Das Ergebnis wird zeigen, ob die vorgeschlagenen Reformen vorankommen.

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