10 April 2026, 12:37

Rupali Ganguly fordert nach Elefantentod das Ende grausamer Touristenattraktionen

Indischer Elefant neben einem Metallzaun in einem Zoo stehend, mit Bäumen im Hintergrund und einer Textwand auf der rechten Seite.

Rupali Ganguly fordert nach Elefantentod das Ende grausamer Touristenattraktionen

Schauspielerin Rupali Ganguly fordert Verbot von Elefantenritten in Indien nach tödlichem Vorfall

Die indische Schauspielerin Rupali Ganguly hat nach einem aktuellen Vorfall, der landesweit für Empörung sorgte, ein Ende der Elefantenritte in Indien gefordert. In einem Brief an Premierminister Narendra Modi rief sie die Regierung auf, dem Beispiel Indonesiens zu folgen und die Praxis vollständig zu verbieten. Der Appell erfolgte, nachdem eine russische Fotografin einen Elefanten für ein Fotoshooting knallpink angemalt hatte – das Tier starb kurz darauf.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Auslöser der Debatte war ein Vorfall, bei dem die russische Fotografin einen alten Elefanten namens Chanchal für ein Fotoshooting mit pinker Farbe überzog. Das Tier verstarb laut Berichten wenig später, obwohl die Fotografin später auf dem Instagram-Account von PETA Indien behauptete, Chanchal sei eines natürlichen Todes gestorben und nicht an den Folgen der Farbaktion. Dennoch löste der Vorfall scharfe Kritik von Tierschützern und der Öffentlichkeit aus.

Rupali Ganguly reagierte mit einem Schreiben an Premierminister Modi zum Welttag der Wildtiere. Sie bezeichnete das Geschehen als "z zutiefst beunruhigend" und verwies auf den wachsenden öffentlichen Widerstand gegen die Ausbeutung von Elefanten. Ihr Brief, unterstützt von PETA Indien, schlägt vor, lebende Elefanten in Zeremonien und im Tourismus durch robotergesteuerte Attrappen oder geschmückte Elektrofahrzeuge zu ersetzen.

Die Schauspielerin betonte zudem die Notwendigkeit ethischerer Interaktionen zwischen Mensch und Wildtieren. Sie forderte strengere Vorschriften, um Grausamkeiten zu verhindern und respektvolle Alternativen in kulturellen und unterhaltenden Kontexten zu fördern.

Gangulys Forderung reiht sich in die wachsenden Rufe nach Tierschutzreformen in Indien ein. Sollte das Verbot umgesetzt werden, würde dies einen bedeutenden Wandel im Umgang mit Elefanten im Tourismus und bei öffentlichen Veranstaltungen markieren. Die Regierung hat sich bisher noch nicht zu dem Vorschlag geäußert, doch der Vorfall hat die Debatte über ethische Standards im Umgang mit Wildtieren bereits weiter angeheizt.

Lesen Sie auch:

Quelle