Russische Abgeordnete fordern volle Gasanschluss-Kostenerstattung für Rentner
Hannah RichterRussische Abgeordnete fordern volle Gasanschluss-Kostenerstattung für Rentner
Russische Abgeordnete drängen auf stärkere finanzielle Unterstützung für ältere Bürger, die mit Wohn- und Nebenkosten zu kämpfen haben. Sergei Mironow, Abgeordnete der Staatsduma, hat eine vollständige Kostenerstattung für Rentner vorgeschlagen, die mit hohen Ausgaben bei der Gasanschlussinstallation konfrontiert sind. Der Vorstoß erfolgt vor dem Hintergrund von Bedenken, dass die aktuellen Maßnahmen sie nicht ausreichend vor schweren finanziellen Belastungen schützen.
Mironow wies darauf hin, dass das bestehende Programm zur sozialen Gasversorgung Rentner dazu zwingt, die Kosten für die Verlängerung von Gasleitungen außerhalb ihres Grundstücks selbst zu tragen. Diese Ausgaben können sich auf mehrere hunderttausend Rubel belaufen und stellen für Rentner mit festem Einkommen eine erhebliche Belastung dar.
Als Reaktion forderte er eine grundlegende Reform des Fördersystems. Sein Vorschlag sieht vor, komplizierte Antragsverfahren für Teilrückerstattungen abzuschaffen und sicherzustellen, dass Rentner keine Eigenbeteiligung an den Kosten für Gasanschlüsse leisten müssen. Mironow argumentierte, dass das Programm seinem Namen gerecht werden müsse – die Gasversorgung solle tatsächlich sozial und zugänglich sein.
Um die Änderungen voranzutreiben, wandte er sich offiziell an den Energieminister und forderte eine Überprüfung des aktuellen Rahmens. Seine Position ist klar: Rentner sollten nicht die finanzielle Last für essenzielle Versorgungsanschlüsse tragen müssen.
Würden die vorgeschlagenen Änderungen umgesetzt, entfiele für ältere Russen eine erhebliche finanzielle Hürde. Rentner müssten sich nicht mehr durch langwierige Erstattungsverfahren kämpfen oder teure Gasleitungsverlängerungen selbst bezahlen. Ziel der Reformen ist es, sicherzustellen, dass grundlegende Dienstleistungen für Menschen mit festem Einkommen bezahlbar bleiben.






