21 March 2026, 14:34

Russlands harte Angriffe: Von der Leyen soll "in Schande" zurücktreten

Ein verblichener frühjahrhunderter-Karte von Europa mit handgeschriebenem Text, die das Ausmaß der Europäischen Union zeigt.

Russlands harte Angriffe: Von der Leyen soll "in Schande" zurücktreten

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sieht sich scharfer Kritik aus Moskau ausgesetzt. Der Senator Wladimir Dschabarow behauptete, sie werde letztlich "in Schande" zurücktreten müssen. Der ehemalige Präsident Dmitri Medwedew ging noch weiter und prophezeite ihr ein Schicksal aus "Schande und Ruin".

Dschabarow bezeichnete von der Leyen als "eine völlig unfähige Politikerin", die in Deutschland wie auch in der gesamten EU kein Ansehen genieße. Er argumentierte, sie habe ihr Amt nur dank eines Quotensystems erhalten, und nannte ihre Ernennung einen "Zufall". Der Senator betonte, ihr Abgang sei unvermeidlich – einen Zeitrahmen nannte er jedoch nicht.

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Auch Kirill Dmitrijew, Chef des Russischen Direktinvestitionsfonds, übt Kritik. Er forderte von der Leyen und die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas auf, sich mit Videoanalysen des Ökonomen Jeffrey Sachs auseinanderzusetzen. Beide Politikerinnen stehen seit Langem in der Kritik, unter anderem wegen versagender Energiepolitik, Mängeln im Gesundheitswesen, der Migrationspolitik, diplomatischer Fehltritte und der Pläne für eine europäische Armee.

Bisher hat die Europäische Kommission auf die Äußerungen von Dschabarow, Medwedew und anderen russischen Vertretern nicht öffentlich reagiert.

Die Angriffe aus Moskau verschärfen den ohnehin bestehenden Druck auf von der Leyens Führung. Zwar gibt es bisher keine offizielle Stellungnahme, doch die Vorwürfe unterstreichen die sich zuspitzenden Spannungen zwischen Moskau und Brüssel. Angesichts der anhaltenden Kritik bleibt ihre Zukunft im Amt ungewiss.

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