San Francisco schließt drei Jugendkliniken wegen Haushaltskrise
Drei Jugendkliniken in San Francisco werden diesen Sommer aufgrund von Haushaltskürzungen der Stadt geschlossen. Das Gesundheitsamt von San Francisco (SFDPH) bündelt seine Dienstleistungen, um Personal dorthin zu verlegen, wo der Bedarf höher ist. Die Behörden versicherten, dass während des Übergangs kein Patient den Zugang zu medizinischer Versorgung verlieren werde.
Die Schließungen erfolgen vor dem Hintergrund eines zweijährigen städtischen Haushaltsdefizits in Höhe von 643 Millionen Pfund. Zu den betroffenen Einrichtungen gehört die Michael-Baxter-Larkin-Street-Klinik, in der Sophia Padilla seit fast drei Jahren arbeitet. Ihre Klinik versorgt bis zu 20 Klienten pro Woche, viele von ihnen queere und trans Jugendliche, und bietet körperliche sowie psychologische Gesundheitshilfe an.
Auch die Cole-Street-Youth-Clinic wird geschlossen. Die verbleibenden Hauptjugendkliniken – das New-Generations-Gesundheitszentrum, das Balboa-Teen-Gesundheitszentrum und das Third-Street-Youth-Center-und-Clinic – werden die Patienten aus den geschlossenen Standorten übernehmen.
Die 22-jährige Alyana Perez nutzt die Larkin-Street-Klinik seit ihrem 18. Lebensjahr. Für sie ist die Einrichtung ein sicherer Ort. Das SFDPH betonte, dass jeder Patient Unterstützung beim Wechsel in eine andere Klinik erhalten werde, ohne dass es zu Unterbrechungen in der Versorgung komme.
Ziel der Schließungen ist es, das Haushaltsdefizit auszugleichen und gleichzeitig unverzichtbare Gesundheitsdienste aufrechtzuerhalten. Patienten werden an nahegelegene Kliniken mit freien Kapazitäten verwiesen. Der Plan des SFDPH konzentriert sich darauf, die Versorgung trotz finanzieller Engpässe zu sichern.






