Sartorius glänzt 2025 mit Rekordumsatz und optimistischer Prognose für 2026
Hannah RichterSartorius glänzt 2025 mit Rekordumsatz und optimistischer Prognose für 2026
Sartorius meldet starke Finanzzahlen für das Geschäftsjahr 2025 – Umsatz und Gewinn steigen
Sartorius hat für das Geschäftsjahr 2025 starke Finanzdaten vorgelegt: Sowohl Umsatz als auch Ertrag legten zu. Das Unternehmen verzeichnete ein währungsbereinigtes Umsatzplus von 7,6 % und erreichte damit 3,538 Milliarden Euro. Treiber des Wachstums waren Zuwächse in zentralen Sparten und Regionen.
Für 2026 prognostiziert Sartorius eine weitere Expansion und peilt ein Umsatzwachstum von 5 bis 9 % an. Zudem soll die operative EBITDA-Marge erstmals über 30 % steigen.
Die Sparte Bioprocess Solutions entwickelte sich 2025 besonders dynamisch: Der währungsbereinigte Umsatz kletterte um 9,5 % auf 2,865 Milliarden Euro, während die operative EBITDA um 15,2 % auf 907 Millionen Euro zulegte. Dies trug maßgeblich dazu bei, dass die Gesamt-EBITDA von Sartorius um 11,2 % auf 1,052 Milliarden Euro stieg.
Regional zeigte sich ein unterschiedliches Bild: In den Amerikas und im Asien-Pazifik-Raum stieg der Umsatz jeweils um 8,9 % – auf 1,251 Milliarden Euro bzw. 820 Millionen Euro. Die EMEA-Region verzeichnete ein Plus von 5,8 % auf 1,467 Milliarden Euro. Die Sparte Lab Products & Services wuchs hingegen nur moderat um 0,2 % und erzielte einen Umsatz von 673 Millionen Euro.
Die jüngste Übernahme von MATTEK stärkt die Position von Sartorius im Bereich Lab Products & Services. Durch die Ergänzung des Portfolios um 3D-Mikrogewebe-Modelle und primäre Zellen will das Unternehmen seine Marktstellung ausbauen und die Innovation im Bereich Zellkultur-Lösungen vorantreiben.
Für 2026 erwartet Sartorius eine Fortsetzung des Wachstumskurses. Das Unternehmen rechnet mit einem währungsbereinigten Umsatzplus von 5 bis 9 % und geht davon aus, dass die operative EBITDA-Marge erstmals die 30-Prozent-Marke überschreiten wird.
Sartorius schloss das Jahr 2025 mit höheren Umsätzen und Gewinnen ab – gestützt durch eine starke Nachfrage im Bioprozessbereich und in den regionalen Märkten. Die MATTEK-Übernahme erweitert zudem das Produktangebot, insbesondere im Bereich fortschrittlicher Zellkultur-Technologien.
Mit einer positiven Prognose für 2026 will das Unternehmen diese Dynamik nutzen, um sowohl den Umsatz als auch die Profitabilität weiter zu steigern.






