17 April 2026, 06:41

Schmutzige Hausflure: Wer ist für die Reinigung zuständig – und was tun?

Bunte Häuser mit Fenstern, Türen, einem Metallzaun, einem Schild mit der Aufschrift "Mietwohnungen zu vermieten", Pflanzen in Töpfen, einem Müllcontainer, Kabel und einem bewölkten Himmel an einer Straßenecke.

Schmutzige Hausflure: Wer ist für die Reinigung zuständig – und was tun?

Bewohner in Mehrfamilienhäusern ärgern sich über vernachlässigte Hausflure und Außenbereiche

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Viele Mieter und Eigentümer beklagen, dass die Reinigungsstandards in gemeinsamen Bereichen immer wieder nicht eingehalten werden, sodass Eingangsbereiche und Freiflächen unordentlich wirken. Nun haben Behörden klargestellt, wer für die Instandhaltung zuständig ist und wie Betroffene vorgehen können, wenn Mängel auftreten.

Bei Reinigungsproblemen sollte zunächst die Hausverwaltung oder die Eigentümergemeinschaft kontaktiert werden. deren Name auf den Nebenkostenabrechnungen vermerkt ist, sodass schnell ersichtlich ist, an wen man sich wenden muss. Wird eine mündliche Beschwerde ignoriert, empfiehlt es sich, eine schriftliche Aufforderung einzureichen.

Die Verwaltung oder Eigentümergemeinschaft ist verpflichtet, die Beschwerde zu registrieren und innerhalb von drei Tagen zu reagieren. Falls das Problem weiterhin nicht behoben wird, kann man sich an die örtliche Staatswohnungsaufsicht wenden. Diese Behörde ist gesetzlich dazu verpflichtet, den Antrag innerhalb von 30 Tagen zu prüfen und eine Kontrolle durchzuführen.

Sergei Kolunow, stellvertretender Vorsitzender des Duma-Ausschusses für Bauwesen und Wohnungswirtschaft, bestätigte, dass diese Organisationen für die Instandhaltung verantwortlich sind. Die monatlichen Beiträge der Wohnungseigentümer fließen in die Pflege der Gemeinschaftsflächen – die Bewohner haben daher Anspruch auf eine ordnungsgemäße Dienstleistung. Stellt die Aufsichtsbehörde Verstöße fest, drohen der Verwaltung Bußgelder, und sie wird angewiesen, die Mängel zu beheben.

Als letzte Instanz können sich Betroffene auch an die Staatsanwaltschaft wenden.

Das Verfahren stellt sicher, dass Beschwerden nachverfolgt und innerhalb festgelegter Fristen bearbeitet werden. Werden Verstöße festgestellt, müssen die Verwaltungen diese abstellen – andernfalls riskieren sie Sanktionen. Die Bewohner haben nun klarere Möglichkeiten, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

Lesen Sie auch:

Quelle