Schwäbisches Derby: Augsburgs Heimstärke trifft auf Stuttgarts Champions-League-Träume
Lina SeidelAugsburg braucht einen 'Rammbock' für Stuttgart's 'Balken' - Schwäbisches Derby: Augsburgs Heimstärke trifft auf Stuttgarts Champions-League-Träume
Das schwäbische Derby zwischen dem FC Augsburg und dem VfB Stuttgart findet am kommenden Sonntagabend in der WWK Arena statt. Beide Mannschaften gehen mit klaren Zielen in die Partie: Augsburg strebt den frühzeitigen Klassenerhalt an, während Stuttgart um die Qualifikation für die Champions League kämpft.
Der FC Augsburg ist unter Trainer Manuel Baum in dieser Saison zu Hause noch ungeschlagen – mit vier Siegen und drei Unentschieden. Nun steht für die Fuggerstädter das dritte Spiel in Folge gegen einen Top-Gegner an, bei dem Punkte dringend benötigt werden, um den Druck in der Schlussphase der Saison zu vermeiden.
Baum rechnet trotz des Europa-League-Aus des VfB in der Woche mit einem hochmotivierten Gegner. Für Sebastian Hoeneß' Mannschaft geht es weiterhin um einen Champions-League-Platz, den Einzug ins DFB-Pokal-Finale und WM-Qualifikationsplätze für einzelne Spieler.
Die beiden Trainer verbinden eine lange gemeinsame Geschichte: Sie waren Schulkameraden und absolvierten denselben Trainerlehrgang. Baum lobt offen Hoeneß' steile Karriere und nennt seinen Werdegang "absolut beeindruckend". Nach Stationen beim FC Bayern München führt Hoeneß den VfB nun sowohl in der Bundesliga als auch auf internationaler Bühne an.
Auf dem Platz kommt es zum direkten Duell zwischen Augsburgs Torhüter Finn Dahmen und Stuttgarts Alexander Nübel. Dahmen, der kürzlich aus dem Kader der Nationalmannschaft gestrichen wurde, will gegen seinen Konkurrenten – der selbst um internationale Anerkennung kämpft – seine Klasse unter Beweis stellen.
Die Partie hat für beide Vereine großes Gewicht: Der FCA möchte die ungeschlagene Heimserie ausbauen und sich weiter in Richtung Klassenerhalt arbeiten. Der VfB hingegen will den europäischen Rückschlag abhaken und die Champions-League-Träume am Leben halten.






