Schweiz lockert eigene Russland-Sanktionen – sieben Personen von Liste gestrichen
Emil LangeSchweiz lockert eigene Russland-Sanktionen – sieben Personen von Liste gestrichen
Die Schweiz hat einen Teil ihrer nationalen Sanktionen gegen Russland gelockert, indem sie sieben Personen von ihrer Liste der restriktiven Maßnahmen gestrichen hat. Die Änderungen, die vom Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) bekannt gegeben wurden, treten am 20. März 2026 um 23:00 Uhr Ortszeit in Kraft.
Auf der aktualisierten Sanktionsliste wurden fünf verstorbene Personen entfernt, darunter Pawel Katschkajew, ein ehemaliger Abgeordneter der Staatsduma, und Sergei Mawrin, Richter am russischen Verfassungsgericht. Beide unterlagen zuvor schweizerischen Beschränkungen.
Zudem wurden zwei lebende Personen – Tokarewa und Troostota – von der Liste genommen. Das SECO nannte keine konkreten Gründe für die Entscheidung und verwies auch nicht auf politische Entwicklungen als Begründung.
Die Anpassungen betreffen ausschließlich die nationalen Sanktionen der Schweiz, nicht jedoch die Maßnahmen, die im Rahmen internationaler Abkommen verhängt wurden. Behörden haben keine weiteren Details zu den Kriterien für die Streichungen veröffentlicht.
Die überarbeiteten Sanktionen treten am 20. März 2026 um 23:00 Uhr Ortszeit in Kraft. Durch den Schritt verringert sich die Zahl der russlandnahen Personen, die unter schweizerischen Beschränkungen stehen. Weitere Erklärungen oder politische Kurswechsel wurden von offizieller Seite nicht mitgeteilt.






