10 April 2026, 20:32

Schweiz startet bahnbrechendes CO₂-Abscheidungsprojekt bei Zürich mit 41,7 Millionen Franken

Plakat mit Text und Logo, das "Wir reduzieren die Treibhausgasemissionen um etwa eine Gigatonne bis 2030", für eine signifikante Reduzierung der Treibhausgasemissionen bis 2030 wirbt.

Schweiz startet bahnbrechendes CO₂-Abscheidungsprojekt bei Zürich mit 41,7 Millionen Franken

Die Schweiz hat Bundesmittel für ein neues Projekt zur CO₂-Abscheidung und -Speicherung in der Nähe von Zürich bewilligt. Die von den Regionalwerken Baden AG geleitete Initiative erhält bis zu 41,7 Millionen Schweizer Franken im Rahmen des Klimaschutz- und Innovationsgesetzes der Regierung. Erstmals wird in dem Land eine Trenntechnologie dieser Art eingesetzt.

Im Mittelpunkt des Vorhabens steht ein Biomasse-Heizkraftwerk in Otelfingen, wo Emissionen vor ihrer Freisetzung abgetrennt werden. Ein Teil des Kohlendioxids soll ins Ausland transportiert und dort dauerhaft unterirdisch gelagert werden. Der Rest wird als klimaneutrales Industriegas wiederverwendet.

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Die Finanzierung stammt aus dem Programm ITINERO, das bis 2030 bis zu 1,2 Milliarden Schweizer Franken an öffentlichen Geldern für Technologien bereitstellt, die Emissionen reduzieren und den Übergang zu sauberer Energie beschleunigen.

Gleichzeitig treibt die Schweiz die Elektrifizierung des Güterverkehrs voran. Ein separates Förderprogramm für Ladeinfrastruktur von Elektro-LKW hat bereits über 100 Anträge erhalten. Beide Initiativen stehen im Einklang mit den europäischen Bestrebungen, Kohlenstoffmanagement und grüne Logistik auszubauen.

Das Projekt in Otelfingen erprobt ein neues Verfahren zur Abtrennung von CO₂-Emissionen direkt an der Quelle. Bei Erfolg könnte dies den Weg für eine breitere Einführung in der Schweizer Industrie ebnen. Die Förderentscheidung der Regierung unterstreicht den wachsenden Fokus auf praktische Lösungen, um die Klimaziele zu erreichen.

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