Sechs bangladeschische Cricketstars starten bei der PSL 2024 trotz Sicherheitsbedenken
Emil LangeSechs bangladeschische Cricketstars starten bei der PSL 2024 trotz Sicherheitsbedenken
Sechs bangladeschische Cricketspieler haben die Freigabe erhalten, an der Pakistan Super League (PSL) 2024 teilzunehmen. Der bangladeschische Cricket-Verband (BCB) stellte nach einer Bewertung der Sicherheitslage in Pakistan die notwendigen Unbedenklichkeitsbescheinigungen aus. Das diesjährige Turnier wird unter strengen logistischen Auflagen stattfinden, darunter leere Stadien und nur zwei Austragungsorte für die Spiele.
Der BCB arbeitete eng mit staatlichen Stellen zusammen, bevor er den Spielern die Reise erlaubte. An den Abstimmungen waren das Jugend- und Sportministerium, das Außenministerium sowie die bangladeschische Vertretung in Islamabad beteiligt. Die Behörden kamen zu dem Schluss, dass für die reisenden Sportler keine erkennbaren Sicherheitsrisiken bestünden.
Die Fast-Bowler Mustafizur Rahman, Shoriful Islam und Nahid Rana sowie der Top-Order-Batter Parvez Hossain Emon reisten am Montag nach Pakistan ab. Mit ihnen flogen der Allrounder Tanzim Hasan Sakib und der Spin-Bowler Rishad Hossain. Mustafizur und Parvez werden für die Lahore Qalandars auflaufen, während Shoriful, Nahid und Tanzim bei den Peshawar Zalmi unter Vertrag stehen. Rishad wird für die Rawalpindi Pindis spielen.
Die neunte Ausgabe der PSL umfasst sechs Franchises: Islamabad United, Karachi Kings, Lahore Qalandars, Multan Sultans, Peshawar Zalmi und Quetta Gladiators. Allerdings findet das Turnier unter ungewöhnlichen Bedingungen statt. Eine landesweite Treibstoffkrise, verschärft durch den anhaltenden Nahostkonflikt, hat die Organisatoren gezwungen, die Spiele auf nur zwei Austragungsorte zu beschränken. Zudem werden alle Partien ohne Zuschauer stattfinden.
Die Entscheidung des BCB erfolgte nach umfassenden Sicherheitsprüfungen und mit Regierungserlaubnis. Die sechs Spieler werden nun ihren jeweiligen Teams für den Wettbewerb beitreten. Unterdessen müssen sich die PSL-Organisatoren während des Turniers mit logistischen Herausforderungen auseinandersetzen – von eingeschränkten Spielstätten bis hin zu leeren Rängen.






