29 March 2026, 12:02

Shaq entlarvt virale Deepfake-DMs mit Sabrina Carpenter – und warnt vor KI-Fälschungen

Ein Mann in einem Basketballtrikot wirft einen Ball auf einem Court, mit einer Menge im Hintergrund und dem Text "Koripallokirja 1989/90" unten.

Shaq entlarvt virale Deepfake-DMs mit Sabrina Carpenter – und warnt vor KI-Fälschungen

Eine gefälschte Instagram-DM-Unterhaltung, die angeblich zwischen Shaquille O'Neal und der Sängerin Sabrina Carpenter stattgefunden haben soll, verbreitete sich diese Woche viral. Die erfundenen Nachrichten enthielten skurrile Witze, darunter einen über die Aufbewahrung von Carpenters Fürzen in einem Parfümflakon. O'Neal stellte die Fälschung umgehend richtig – und entlarvte den Deepfake-Versuch mit seinem typischen Humor.

Der Vorfall löste eine breitere Debatte über Fehlinformationen aus, wobei die Online-Suchanfragen nach "Shaq und Sabrina Carpenter" stark anstiegen. Der NBA-Legende nutzte die Gelegenheit, um darauf aufmerksam zu machen, wie leicht sich KI-generierte Fälschungen verbreiten können.

Die gefälschten Nachrichten tauchten zunächst in den sozialen Medien auf und sollten angeblich einen Chat zwischen O'Neal und Carpenter auf Instagram zeigen. Beide Prominente nutzen auf der Plattform ihre echten Namen als Benutzernamen. In dem angeblichen Austausch wurde auf O'Neals langjährigen Spitznamen "Big Diesel" angespielt – der auch der Titel seines Debütalbums und sein DJ-Alter-Ego ist. Eine Nachricht scherzte, "der Diesel habe deutlich mehr drauf als das".

O'Neal nahm in seinem Podcast "The Big Podcast with Shaq" Stellung und wies die Nachrichten entschlossen zurück. Er sagte den Zuhörern: "Das bin definitiv nicht ich", bevor er über die Absurdität der Behauptungen lachte. Seine schnelle, selbstironische Reaktion verhinderte, dass die Geschichte weiter eskalierte. Später äußerte sich auch Rapper Jim Jones dazu, wie einfach es sei, überzeugende Deepfakes zu erstellen.

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Wie US Weekly bestätigte, behandelte O'Neal den Vorfall als klaren Fall von Desinformation. Statt ihn zu ignorieren, nutzte er den Moment, um seine Fans vor den Gefahren viraler Falschmeldungen zu warnen. Die Strategie ging auf: Zwar waren die DMs kurzzeitig ein Trendthema, doch die Diskussion verlagerte sich schnell auf das größere Problem der KI-generierten Propaganda – ein Phänomen, das der Fotograf Martin Parr einst als allen visuellen Medien inhärent beschrieb.

Die gefälschten Nachrichten führten zwar zu einem kurzfristigen Anstieg der Online-Suchen, doch O'Neals direkte Reaktion begrenze ihre Wirkung. Indem er die Fälschungen sofort entlarvte, verwandelte er einen potenziellen Skandal in eine Lektion über Medienkompetenz. Der Vorfall dient nun als weiteres Beispiel dafür, wie schnell manipulierte Inhalte verbreitet werden können – und wie Prominente dagegen vorgehen können.

Quelle