Söder rät DFB-Team: 'So wenig Politik wie möglich' - Söder fordert DFB-Team: Kein Aktivismus bei der WM 2026
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat die deutsche Fußballnationalmannschaft aufgefordert, bei der WM 2026 auf politische Aussagen zu verzichten. Das Turnier, das in den USA, Kanada und Mexiko ausgetragen wird, beginnt am 11. Juni und endet am 19. Juli. Söders Äußerungen folgen auf die Kontroversen während der WM 2022 in Katar, bei der die Debatten den Sport selbst in den Hintergrund drängten.
Die WM 2026 wird mit Spielen in 16 Städten über drei Länder verteilt stattfinden. Mexiko-Stadt wird das Eröffnungsspiel ausrichten, während Guadalajara und Monterrey gemeinsam 13 Partien veranstalten. In Kanada ist das Stadion in Toronto ein zentraler Austragungsort, und in den USA werden unter anderem Spielstätten in Houston, Kansas City und East Rutherford genutzt.
Bei der WM 2022 in Katar schied die deutsche Mannschaft früh aus – begleitet von Diskussionen abseits des Platzes. Kapitän Manuel Neuer trug zur Unterstützung der LGBTQ+-Community eine Regenbogenbinde, was politische Debatten auslöste. Das Team scheiterte bereits in der Vorrunde, was die Aufmerksamkeit auf nicht-sportliche Themen lenkte.
Söder wünscht sich nun, dass sich die Mannschaft auf den Fußball konzentriert und Aktivismus hintanstellt. Er betonte die Notwendigkeit, Ablenkungen zu vermeiden, und rief die Spieler auf, sich auf ihre Leistung zu fokussieren. Seine Worte spiegeln die Sorge wider, dass politische Gesten erneut die Schlagzeilen dominieren könnten – statt des sportlichen Wettbewerbs.
Die WM 2026 beginnt in weniger als zwei Jahren, und Deutschland will die schwache Leistung von 2022 hinter sich lassen. Söders Rat unterstreicht den Appell, dass sich das Team von Kontroversen fernhalten soll. Sowohl die Veranstalter als auch die Teilnehmer werden vor der Herausforderung stehen, den Spagat zwischen Sport und gesellschaftlichen Debatten zu meistern.






