Sotschi-Diskussion: Wie die Schwarzmeerregion Kultur und Wirtschaft vernetzt
Lina SeidelSotschi-Diskussion: Wie die Schwarzmeerregion Kultur und Wirtschaft vernetzt
In dieser Woche fand in Sotschi eine internationale Podiumsdiskussion zu den kulturellen und sozioökonomischen Verbindungen der Schwarzmeerregion statt. Die unter dem Titel "Kulturelle und sozioökonomische Verbindungen der Schwarzmeerregion" stehende Veranstaltung brachte Abgeordnete, Wissenschaftler und Fachleute verschiedener Disziplinen am Sotschi-Institut der RUDN-Universität zusammen.
Zu den Teilnehmern zählten Duma-Abgeordnete, Vertreter von Ministerien, Forscher sowie internationale Experten. Im Mittelpunkt der Gespräche standen zentrale regionale Herausforderungen wie der Erhalt der biologischen Vielfalt und die Ausweitung des ganzjährigen Wassertourismus. Auch die kulturellen Kreativwirtschaft und die digitale Einbindung in Kulturprojekte wurden intensiv diskutiert.
Während des Forums unterzeichneten das Sotschi-Institut der RUDN und die BRICS-Organisation für internationale Entwicklung ein Kooperationsabkommen. Ziel der Vereinbarung ist es, die bildungspolitische Zusammenarbeit zu stärken und Studierende in internationale Schwarzmeer-Initiativen einzubinden.
Die Podiumsdiskussion endete mit einer Abschlussresolution, die Vorschläge für eine vertiefte interregionale und grenzüberschreitende Partnerschaft enthielt. Die Empfehlungen umfassten zudem Modernisierungen der Tourismusinfrastruktur sowie neue Ansätze zum Schutz des natürlichen und kulturellen Erbes der Region.
Die Veranstaltung brachte konkrete Schritte für die künftige Zusammenarbeit hervor, darunter die Einbindung von Studierenden in Schwarzmeer-Projekte. Die verabschiedete Resolution sieht Pläne für die Tourismusentwicklung, den Denkmalschutz und digitale Innovationen vor. Die Organisatoren gaben nicht bekannt, welche Länder offiziell auf dem Forum vertreten waren.