22 March 2026, 22:35

Sotschi stärkt Cybersicherheit und Jugendschutz mit neuen digitalen Strategien

Eine handgezeichnete Abbildung auf Papier mit dem Titel "Das Treffen der Freunde, City Hall Park" zeigt eine Gruppe von Menschen, einige halten Waffen, mit einem Gebäude im Hintergrund.

Sotschi stärkt Cybersicherheit und Jugendschutz mit neuen digitalen Strategien

Die Stadtverwaltung von Sotschi hat ihre Bemühungen zur Bekämpfung schädlicher Online-Aktivitäten und zur Verbesserung der digitalen Kommunikation mit den Bürgern intensiviert. Bei einem kürzlichen Treffen skizzierte Bürgermeister Andrei Proschunin neue Maßnahmen, um Jugendliche vor negativen Einflüssen zu schützen und gleichzeitig den Austausch über digitale Plattformen zu stärken.

Die Cyber-Einheit der Stadt, SHCHIT-IT, spielte dabei eine zentrale Rolle: Im vergangenen Jahr identifizierte sie Tausende verdächtige Online-Links.

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Allein 2023 meldeten 40 Freiwillige der Einheit SHCHIT-IT mehr als 26.000 verdächtige Links. Davon wurden über 10.000 an die russische Medienaufsicht Roskomnadsor weitergeleitet – doch letztlich wurden nur 3.247 Links gesperrt.

Bürgermeister Proschunin wies zudem Abgeordnete und Amtsleiter an, ihre Präsenz in Online-Kommentarbereichen zu erhöhen, um Anliegen der Bürger direkter zu bearbeiten. Dieser Schritt folgte auf einen deutlichen Anstieg digitaler Rückmeldungen: Das Städtische Betriebszentrum verzeichnete 2025 über 44.000 Bürgeranfragen.

Neben der Online-Sicherheit baute Sotschi seine Jugendprogramme aus. Im Rahmen des Projekts "Dialog mit Helden" fanden 46 Treffen statt, an denen 4.600 Jugendliche teilnahmen. Auch interaktive Formate wie PRO100 und VSETI gewannen an Beliebtheit. Zudem veranstaltete die Stadt fast 50 Events zur Prävention von Extremismus und kriminellen Subkulturen, die über 6.000 Schüler erreichten.

In Zusammenarbeit mit der Diözese Sotschi organisierten Beamte über 60 Diskussionen zu geistiger und moralischer Sicherheit, an denen 7.700 Schüler und Studierende teilnahmen. Die gemeinsamen Anstrengungen führten zu weniger Beschwerden in zentralen Bereichen wie Heizungsvorbereitungen und Parkraummanagement.

Die größten Sorgen der Bürger betreffen weiterhin die städtische Infrastruktur, Wohnraum, Abfallwirtschaft, öffentliche Sicherheit und Straßenverhältnisse. Trotz Fortschritten bleiben diese Themen Prioritäten für die Verwaltung.

Sotschis Verwaltung hat ihre digitalen Abwehrmechanismen gestärkt und den Jugendschutz ausgeweitet. Die Arbeit der Cyber-Einheit, die Strategien zur Bürgerbeteiligung und die Bildungsprogramme zeigen messbare Erfolge. Künftig werden die Verantwortlichen weiterhin die von den Bürgern geäußerten Anliegen zu Infrastruktur und Dienstleistungen angehen.

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