Spice-Girls-Doku bei Netflix platzt wegen interner Band-Streitigkeiten
Lina SeidelSpice-Girls-Doku bei Netflix platzt wegen interner Band-Streitigkeiten
Geplante Netflix-Dokumentation zum 30-jährigen Jubiläum der Spice Girls gescheitert
Eine geplante Netflix-Dokumentation, die das 30-jährige Bestehen der Spice Girls feiern sollte, ist laut Berichten gescheitert. Interne Spannungen zwischen den Bandmitgliedern haben das Projekt zum Scheitern gebracht – trotz erster Vorbereitungen durch ein renommiertes Produktionsteam. Weder die Gruppe noch Netflix haben die Vorwürfe offiziell kommentiert.
Die Spice Girls beherrschten in den 1990er-Jahren mit Hits wie Wannabe, Say You'll Be There und Headlines (Friendship Never Ends) die Charts und wurden zu globalen Pop-Ikonen. Doch aktuelle Meinungsverschiedenheiten haben die Pläne für ein Comeback überschattet.
An der Netflix-Dokumentation arbeitete unter anderem Suzanne Mackie, Produzentin von The Crown, sowie der Autor Jack Rooke am Drehbuch. Doch die Bemühungen, alle fünf Mitglieder zusammenzubringen, scheiterten. Geri Horner (ehemals Ginger Spice) soll gezögert haben, vor allem wegen anhaltender Spannungen mit Mel B, die auffällig bei Emma Buntons 50. Geburtstagsfeier fehlte – ein Treffen, an dem Geri, Mel C und Victoria Beckham teilnahmen.
Da eine vollständige Wiedervereinigung der Band nicht gelang, wurde das Projekt schließlich eingestellt. Das Scheitern der Dokumentation wirft nun Fragen über die weiteren Jubiläumsfeiern der Spice Girls auf. Fans hatten auf ein Comeback gehofft, doch ungelöste Konflikte zwischen den Mitgliedern blockieren jede Fortentwicklung. Bisher gibt es weder von der Band noch von Netflix eine offizielle Stellungnahme.






