Spritpreise in Österreich explodieren: 17,6 Prozent Aufschlag in nur 30 Tagen
Hannah RichterSpritpreise in Österreich explodieren: 17,6 Prozent Aufschlag in nur 30 Tagen
Spritpreise in Österreich steigen rasant – 17,6 Prozent teurer in nur einem Monat
In den vergangenen Wochen sind die Spritpreise in Österreich stark angestiegen: Allein innerhalb eines Monats verteuerten sie sich um 17,6 Prozent. Am 16. März 2026 kostete ein Liter Superbenzin im Schnitt 1,74 Euro – ein Anstieg gegenüber den 1,48 Euro Mitte Februar. Der Preisschub folgte auf eine umstrittene Rabattaktion der rechtspopulistischen FPÖ und löste eine offizielle Prüfung der Preisgestaltungsregeln aus.
Der Anstieg begann Mitte Februar, als die Preise für Superbenzin von 1,479 Euro pro Liter auf etwa 1,649 Euro für Diesel Anfang März kletterten. Exakte Wochenwerte für die vier Wochen bis zum 16. März liegen zwar nicht vor, doch der Gesamtanstieg fällt deutlich aus.
Als Reaktion auf die steigenden Kosten organisierte die FPÖ an einem Sonntagmittag eine zweistündige Rabattaktion an einer Tankstelle im Wiener Bezirk Ottakring. Autofahrer konnten dort mit einem Abschlag von 40 bis 44 Cent pro Liter tanken. Fast 100 Kraftfahrer nutzten das Angebot in dem kurzen Zeitfenster.
Die Aktion endete kurz vor Inkrafttreten einer neuen Regierungsregelung, die Preiserhöhungen für Sprit an Wochenenden verbietet. Nun prüft die Wiener Marktbehörde, ob die FPÖ mit ihrer Rabattaktion gegen Transparenzvorschriften oder Kraftstoffbestimmungen verstoßen hat.
Die Untersuchung soll klären, ob die Rabattaktion mit den österreichischen Spritpreisregeln vereinbar war. Bei einem aktuellen Preis von 1,74 Euro pro Liter Superbenzin müssen Autofahrer deutlich mehr zahlen als noch vor einem Monat. Das Ergebnis der Prüfung könnte künftig darüber entscheiden, wie mit ähnlichen Aktionen umgegangen wird.






