19 March 2026, 18:35

Steinmeier würdigt muslimische Gemeinschaft zum Ende des Ramadan

Ein lebhaftes chinesisches Neujahrsfest in Amsterdam mit einer Drachenvorführung und einer Zuschauermenge, einige machen Fotos, vor einem Hintergrund aus Gebäuden, Laternenmästen und einem klaren blauen Himmel.

Steinmeier: "Ramadan gehört zum religiösen Leben unseres Landes" - Steinmeier würdigt muslimische Gemeinschaft zum Ende des Ramadan

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier übermittelt warmherzige Grüße an Muslime in ganz Deutschland, wo der Ramadan kurz vor seinem Ende steht. In seiner Botschaft betonte er die Bedeutung des Festes als verbindendes Element – selbst in Zeiten gesellschaftlicher Herausforderungen. Der heilige Monat schließt am Donnerstagabend mit dem Fest des Fastenbrechens, Eid al-Fitr, ab.

Laut Schätzungen haben 60 bis 70 Prozent der muslimischen Gemeinschaft in Deutschland am Ramadan teilgenommen, wobei viele das Fasten praktizierten. Eine Studie der Bertelsmann Stiftung ergab, dass fast die Hälfte regelmäßig fastet – geprägt durch Familientraditionen, soziale Umfelder und ein Gefühl religiöser Zugehörigkeit. Zum Vergleich: Nur 13 Prozent der Katholiken halten die Fastenzeit ein.

Während des Monats verzichteten gläubige Muslime von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang auf Nahrung, Getränke, Alkohol, Rauchen und intime Beziehungen. Steinmeier würdigte diese Disziplin als Ausdruck tiefer Glaubensüberzeugung und Gemeinschaftsverbundenheit.

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Der Bundespräsident hob zudem das gesellschaftliche Engagement muslimischer Gläubiger in Deutschland hervor. Ihre Großzügigkeit – sei es durch Spenden oder ehrenamtliches Wirken – bezeichnete er als wertvolles Geschenk für die Gesellschaft. Viele muslimische Gemeinden, so Steinmeier, pflegten seit Langem die Tradition, Nachbarn zu gemeinsamen Mahlzeiten im Ramadan einzuladen, und stärkten so den interkulturellen Austausch.

Eid al-Fitr, das Fest zum Abschluss des Ramadan, wird über mehrere Tage gefeiert. Familien und Freunde kommen zusammen, um zu beten, gemeinsam zu speisen und Geschenke auszutauschen – eine Tradition der Verbundenheit, die Steinmeier in seinen Worten besonders betonte.

Mit dem nahenden Ende des Ramadan unterstreicht der Bundespräsident in seiner Botschaft die Bedeutung von Zusammenhalt und gemeinsamen Werten. Seine Anerkennung des muslimischen Beitrags fällt in eine Zeit, in der sich viele Gemeinden auf die Eid-Feierlichkeiten vorbereiten. Das Fest beginnt am Donnerstag nach Sonnenuntergang und beendet einen Monat der Besinnung und des Verzichts.

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